Toll, dass ein so ambitionierter Läufer, wie Marc Höttemann, sich dazu bereiterklärt hat, im Rahmen der lebedraussen! Bloggerkampagne, uns seinen Lieblingssport vorzustellen. Marc geht seit Jahren regelmäßig laufen und bloggt auf seinem Multi-Themen-Blog u. a. auch darüber. Wer ist Marc, wie kam er zum Laufen und was fasziniert ihn an der Outdoor-Sportart? In diesem Interview verrät er es uns.
Marc ist 40 Jahre alt Vater von zwei Söhnen, Ehemann einer begeisterten DIY-Anhängerin und seit 2007 als Blogger aktiv. Auf www.ostwestf4le.de geht es neben lauter bunten Themen auch um Fußball und sein neues Hobby, das Laufen.
Wer bist Du, was machst Du, wenn Du nicht läufst?
Beitragsinhalt
Als gebürtiger Ostwestfale hat mich der Beruf vor mehr als siebzehn Jahren von der Weser an den Rhein verschlagen. Als gelernter Bankkaufmann bin ich nach der Ausbildung und dem Grundwehrdienst nach Düsseldorf gezogen, um mein Glück in der großen, weiten Welt zu suchen *lach*. Damals war Düsseldorf neben Frankfurt noch ein klassischer Bankenstandort, der von der Westdeutschen Landesbank dominiert worden ist. Nach einer Zwischenstation bei der WGZ Bank bin ich bei meinem aktuellen Arbeitgeber im Wertpapierbereich gelandet.
Neben der Familie habe ich Spaß am Bloggen, schaue gerne Serien auf Sky und Amazon Fire TV, fiebere mit Borussia Dortmund beim Fußball und laufe gern.
Wie bist Du zum Laufen gekommen?
Auch wenn es viele nicht glauben mögen: meine Leidenschaft für das Laufen hat sich nicht mit der bevorstehenden Midlife-Crisis entwickelt, der sich Männer ab 40 ausgesetzt sehen J Ich habe mir vielmehr im Sommer 2014 überlegt, mit dem Laufen anzufangen. Ausführlich nachzulesen ist das unter Der Startschuss – Ich bin jetzt Läufer! Und ruckzuck lief es im wahrsten Sinne des Wortes immer besser und ich konnte bereits Anfang Januar ein Zwischenfazit nach einem halben Jahr Laufen ziehen.
Was fasziniert Dich am Laufen?
Laufen ist so einfach. Laufen kann jeder. Und ich benötige kein teures Abo im Fitness-Studio oder eine Super-Ausrüstung. Ich kann laufen, wann ich will: habe ich einen bescheidenen Tag im Büro gehabt, dann komme ich nach Hause, schlüpfe in die Laufklamotten und laufe einfach los. Nach spätestens zwei Kilometer ist der Ärger verraucht und ich genieße den Lauf. Wer einmal am frühen Morgen gelaufen ist und den Sonnenaufgang erlebt hat, weiß, wovon ich rede.
Und dann ist da ja noch die Gewichtsabnahme beim Laufen. Ich habe in weniger als acht Monaten mein Gewicht um mehr als zehn Kilo verringert und freue mich seitdem über ein ganz neues Körpergefühl. Dabei habe ich meine Ernährung nicht wirklich umgestellt und genieße auch weiterhin gern ein Bier, einen Cocktail oder Chips und Süßigkeiten..
Bislang bin ich beim Laufen ein Einzelkämpfer und am liebsten allein unterwegs. Ich setze mich allerdings aktuell ernsthaft mit den ersten Wettkämpfen auseinander und habe zwei Läufe über zehn Kilometer Ende März und im April auf dem Plan stehen.
In diesem Jahr möchte ich mich ausdauermäßig Richtung zwanzig Kilometer am Stück entwickeln und 2016 perspektivisch den ersten Halbmarathin angehen.
Das ist übrigens auch das Schöne am Bloggen über mein Laufen: ich kann meine Lauf-Entwicklung durch meine wöchentlichen Blogbeiträge unter http://www.ostwestf4le.de/tag/projektlaufen2014/ und http://www.ostwestf4le.de/tag/projektlaufen2015/ wunderbar nachverfolgen J
Welches ist Dein Lieblingsbild und welche Geschichte verbirgt sich dahinter?
Leider gibt es bishlang nicht viele Bilder von mir beim Laufen. Deshalb fällt die Auswahl leicht. Eigentlich wollte ich die Fotos von meinem ersten Sturz auswählen, aber das wäre doch ein wenig Hardcore 😉
Deshalb habe ich mich für ein Foto entschieden, das meine Frau von mir am 3. Oktober 2014 geschossen hat. Während ich die Strecke gelaufen bin, hat sie mich mit dem Fahrrad begleitet und die Stimmung an einem sonnigen, herbstlichen Tag eingefangen hat.
Vielen Dank Marc für Deinen interessanten Einblick ins Laufen! Da kriegt man richtig Lust sofort durchzustarten 🙂
Geht ihr auch regelmäßig laufen und wenn ja, was schätzt ihr an dieser Sportart besonders?

Schön! Als ehemaliger Läufer kann ich das alles wunderbar nachvollziehen. Nur die Theorie zum Gewicht sehe ich anders. Meines macht quasi, was es will. Als Begründung schwanke ich immer zwischen „nasche gerne“ und „habe eine Schilddrüse zu wenig“. 😉
Matthias
Denke, da tickt jeder Körper wohl auch etwas anders 😀