Wir haben den Sonnenaufgang gestern nicht mehr gesehen, zu spät trafen wir, Timo, Simone, Simona, Rene, Severin und ich in Stongfjorden ein. Es war für die meisten von uns ein langer Reisetag, doch anstatt müde zu sein, war die Luft von einer gewissen Aufregung geschwängert. Es gibt niemanden, der den anderen zuvor kannte und doch hatten wir alle einen gemeinsamen Traum: Den Traum, die norwegische Natur zu entdecken – den Traum von der Fjordchallenge. Dies ist die Geschichte von 6 Abenteurern, die auszogen, ein Experiment zu wagen: Biken, Paddeln, Wandern, Segeln und Angeln in einer Woche. Unsere Base in Norwegen: Stongfjorden. Unser Guide: Timo von bruderleichtfuss.com.
Der erste Tag der Fjordchallenge bricht an
Beitragsinhalt
Die Sonne wirft ihre warmen Strahlen über den norwegischen Fjord in Stongfjorden. Es ist 7:20 Uhr als ich mit noch leicht verschlafenen Augen auf mein Smartphone schaue, um dann neben meinem Bett, durch das Fenster, zum Wasser hinauszublicken. Unter mir vom Hochbett schläft Simona noch, doch ich werde schnell wach – wie immer, wenn etwas Aufregendes ansteht. Und aufregend wird diese Woche so sicher wie das Amen in der Kirche. Es ist mein erster Morgen in Norwegen und ich genieße es, diesen, mit einem Kaffee auf unserer Veranda des Ferienhauses am Fjord, zu feiern.

Unser Ferienhaus in Stongfjorden
Wir, das sind 5 verrückte Abenteurer und ich, die sich auf das Experiment Fjordchallenge eingelassen haben. Sehr spontan, wie Timo uns während der Herfahrt von Bergen erzählte. Er hatte die Idee der Fjordchallenge über mehrere Monate ausgeheckt, getrieben durch seinen Wunsch, “der Welt” seine neue Heimat Stongfjorden zu zeigen.
Mit meinem heißen Kaffee stehe ich auf der Veranda, in mir das warme Gefühl von unendlicher Dankbarkeit. Die Sonne glitzert auf dem Wasser und weckt sanft die kleinen Häuser um mich herum – und ihre norwegischen Bewohner. Alles was ich in diesem Augenblick über den Tag weiß, ist, dass wir heute eine Radtour machen werden. Die Bikes stehen bereits unten am Häuschen und warten auf ihren Ausritt. Ich höre ein Geräusch, in unserem Häuschen wird es lebendig.

Stongfjorden und ein Kaffee mit diesem Ausblick – traumhaft.
“Ein Gruppenfoto, bitte!” ruft Timo uns zu, die sich gerade mit Rad und Helm ausgestattet haben. Schnell muss er weitere Kameras und Smartphones in Empfang nehmen, damit auch jeder ein gemeinsames Bild hat. Was verrückt, eigentlich. Lange halten wir uns aber nicht auf und treten in die Pedale.
Wir treten uns die Hauptstraße am Fjord von Stongfjorden entlang, mit dem Ziel, die Fähre in Askvoll zu nehmen. Dort, wo wir heute mit den Rädern hin wollen, gibt es sonst keine Zugangswege: 365 Inselchen und maximal genauso viele Bewohner leben idyllisch auf der Fjordoase mitten im Meer. Alle Inseln sind mit kleinen und größeren Brücken verbunden, sodass die Tour ab dem Zielhafen Vaerlandet, auf festem Grund stattfinden kann. Nach einer dreiviertel Stunde Strampeleinheit bei faszinierendem Ausblick auf den Fjord, erreichen wir den Hafen in Askvoll – und müssen auch nicht lange auf die Fähre warten. Das Wetter ist traumhaft: am blauen Himmel bilden sich vereinzelte Schönwetterwolken und das ruhige Wasser und der gleichmäßige Wind, lässt die erste Pulsspitze schnell wieder runter fahren.

Biken von Ost nach West über viele kleine Inseln
Kurzer Stopp in Vaerlandet, bevor es mit unserer Bike-Tour los geht: wir füllen das Trinkwasser auf und besprechen die Route anhand der dort hängenden Karte. Wir haben sehr viel Zeit und nehmen uns daher vor, eine ausgedehnte Mittagspause zu genießen und möglichst noch eine kleine Wanderung zu gehen. Dann geht es los und von hier ab lasse ich nun die Bilder sprechen…

Aussicht auf dem Weg zur Fähre in Askvoll

In Askvoll warten wir mit unseren Bikes auf die Fähre nach Vaerlandet

Überfahrt nach Vaerlandet mit den Rädern

Der bezaubende, norwegische Hafen in Vaerlandet

Ist diese Aussicht nicht einfach nur traumhaft?!

Norwegische Traumlandschaft <3

Eine großartige Crew schweißt zusammen.

Mittagspause mit Grilleinlage am Aussichtspunkt in Bulandet

Die Aussicht nach dem Essen genießen | bruderleichtfuss.com

Picknick bei dem Anblick. Hammer! <3

Auf dem Rückweg nach Vaerlandet zur Fähre | bruderleichtfuss.com

Das Rad pausiert und wir gehen ein bisschen wandern.

… und haben schon wieder so eine unglaubliche Aussicht…

Wir nehmen die Fähre zurück nach Askvoll
Alles hat ein Ende: nach rund 60 km, zwickenden Popos und wundervollen Eindrücken, kehren wir zurück zu unserem Ferienhaus am Fjord. Noch lange sitzen wir zusammen und tauschen nach einem leckeren Abendessen Bilder aus. Geflasht und glücklich denke ich an die letzten Stunden und kann mir kaum vorstellen, wie sich das am nächsten Tag noch toppen lässt…
Die Biketour zum Nachfahren

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- Biken: Inselhopping von Stongfjorden nach Askvoll, über Vaerlandet nach Bulandet und wieder zurück
- Kajak fahren am Fjord mit einer tollen Überraschung
- 2-Tages Wanderung durch die norwegische Wildnis
- Segeltörn am Fjord bei typisch norwegischem Regenwetter
- Angeln in Stongforden mit anschließender Abschiedsparty
Worum geht es bei der Fjordchallenge?
Timo Peters aka bruderleichtfuss.com hat uns für eine Woche zu sich nach Norwegen, in das beschauliche Städtchen Stongfjorden eingeladen. Fünf Abenteurer, die sich vorher nicht kannten, nahmen die Einladung an und besuchten ihn vom 19. bis 26. August 2016. Täglich wurde eine andere Outdoor-Aktivität unternommen, was uns einen vielfältigen Einblick in die norwegische Natur bescherte. Lest hier die Ankündigung zur Fjordchallenge.