Anzeige | Die Tage werden länger und bei uns im Saarland lacht schon jetzt auch mal die Sonne zwischen den Wolken hervor. Nach den schmuddeligen Wettertagen in den letzten Wochen, verwöhnte uns der heiße Planet letztes Wochenende mit Licht und warmen Strahlen und selbst der Hausumbau konnte dem angestauten Freiheitsdrang diesmal nicht entgegenwirken: Samstag und Sonntag wurde ausgeritten – schön lange 🙂
Ernährung auf Wanderritten
Beitragsinhalt
An solchen mehrstündigen Wanderritttagen stellt sich bei mir gern die Frage: Was esse ich eigentlich den ganzen Tag über? Meine Samstage fangen morgens schon um 9 Uhr mit dem ersten Termin an: Reitstunde. Um 10:30 Uhr stehe ich auf dem nahegelegenen Hof meiner Reitbeteiligung und miste den Paddock und zwei Boxen aus. Danach satteln wir (eine weitere Reitbeteiligung und ich) die Pferde und können gegen 12 Uhr endlich los. Da bekommt man schon mal Hunger, zumal ich vor 9 Uhr kein großer Esser bin. Dazu achte ich auf gesunde Ernährung, es soll satt aber nicht schläfrig machen und transportabel sollte das Essen auch noch sein – gerade an meinen Wochenenden, die recht vollgepackt mit Aktion sind.
Da kam vor ein paar Tagen die Anfrage von dem Online-Shopbetreiber für Naturkost nu3 gerade recht, ob ich nicht ihr Smart Food für meine Touren ausprobieren wolle. Ein Shake, der eine ganze Mahlzeit abdeckt, Müsliriegel mit Ballaststoffen und Nüsse – Nüsse!!! Ich liiiiebe Nüsse. Und erst recht mit Pistazien drin.
Ich wollte meine bewährten Käsebrote mit Gemüse und Obst für zwischendurch einem Gegencheck mit den zur Verfügung gestellten Produkten machen. Ja, der Käsetoast ist nicht sonderlich gesund, doch leider ziemlich praktisch, da schnell gemacht und einfach mitgenommen. Den Samstag über wurde daher vor dem Ritt ein Brot samt Paprika verzehrt, nach dem Ritt das zweite, denn länger hält der Snack davor nicht satt.
Der Sonntag war dann der Tag, an dem ich nu3 ausprobieren wollte. Ein vierstündiger Wanderritt stand bevor und meine Reitpartnerin und ich wollten uns um 10 Uhr treffen. Genug Zeit, um mir ein leckeres Frühstück aus den geschickten Sachen zu machen:
Das Rezept:
- 5 EL zarte Haferflocken
- Teller auffüllen mit geshaktem nu3 complEAT (Empfehlung liegt bei 148 g auf 300 ml Wasser – ich mag´s verdünnter)
- aufgetauter TK Beerenmix
- eine Handvoll der nu3 Nussmischung
- mit Kokosflocken garnieren
Das Frühstück war reichlich und ziemlich lecker. Es gefällt mir gut, dass man Rezepte mit den Basisprodukten nach Gusto variieren kann und auch, dass er überhaupt nicht süß ist. Wie hättet Ihr Eurer Frühstück zubereitet?
Ein Wanderritt um Seen und Weiher
Mit dem restlichen Proviant – dem Shake, einem Müsliriegel und den restlichen Nüssen – ging es gestärkt zu Bobby und den anderen Langgesichtern auf dem Karcherhof. Wir wollten die Seenrunde im Ensheimer Gelösch ausprobieren, von der wir allerdings nicht wussten, ob wir sie wegen der teilweise schlammigen Wege gut passieren können. Aber wenn man es nicht probiert… 🙂 Bevor wir los ritten, trank ich noch den Shake, da ich ihn erstens schlecht mitnehmen konnte (Sattel ist zur Proviantbefestigung nicht geeignet und den Rucksack wollte ich nicht mitnehmen) und zweitens keinen Hunger unterwegs bekommen wollte. Und los ging´s…
Unterwegs passierten wir ein Schild, das ich so noch nie gesehen hatte: Der Sonnenhof am Wanderparkplatz hat extra einen Parkplatz für Pferde eingerichtet und dies beschildert. Fand ich sehr nett 🙂 Habt Ihr sowas auch in Eurer Umgebung?
Weg versperrt: Eine Alternative muss her
Nachdem wir schon eine Stunde unterwegs waren, kam leider eine blöde Überraschung: Genau an der Stelle, wo die Galoppstrecke hoch in den Wald führt, begrüßte uns ein Hinweisschild: Wegen Baumfällarbeiten durfte man hier nicht entlang gehen.
Dabei sah der Weg sogar ganz gut aus und nicht sehr rutschig, wie zuvor gedacht. Da hatten wir leider etwas Pech.
Futterpause für Mensch und Pferd
Doch das Ensheimer Gelösch bietet glücklicherweise ziemlich viele Alternativen. Wir ritten daraufhin an einer anderen Stelle am See entlang, kehrten zum Wanderparkplatz zurück, um diesen rechts zu passieren und den Wald hoch in Richtung Dorndorfhütte zu galoppieren, einer bewirtschafteten Waldhütte. Kurz vor der Hütte, gönnten wir gegen 14 Uhr unseren Vierhuflern eine Verschnauf- und Fresspause – die auch ich für einen Snack nutzte, den ich praktischerweise in meiner Jackentaschen mitnehmen konnte.
Als Mensch und Tier soweit gestärkt waren, führten wir die Pferde ein Stück und stiegen für den Heimweg ein letztes mal auf. Ich liebe diese Strecke nach der Waldhütte sehr, denn die Wege werden enger, links von sich weitet sich ein Feld bis zum Horizont und rechts wuchert unser saarländischer Urwald, verzaubert mit moosbewachsten Baumstämmen, vom Sturm entrissenen Wurzeln und verwöhnt die Sinne mit herrlichen Naturfarben und Bärlauchgeruch.
Auf dem Rückweg
Bobby war schon recht erschöpft, doch nicht zu sehr als ich zuvor vermutet hätte. Ich bin froh, wenn es bald wieder öfter raus gehen kann und wir gemeinsam Kondition aufbauen können.
Fazit
Und was war mit meinem Hungergefühl? Es lies weitestgehend auf sich warten, was ich von den Käsetoasts nicht kannte. Um halb vier hatte ich da spätestens Bärenhunger, doch der blieb aus. Bravo 🙂
Disclaimer
Dies ist ein gesponserter Beitrag von nu3. Diese Kooperation hindert mich nicht daran, meine eigene Meinung auszudrücken und niederzuschreiben.











Also ich mache backe mir die Nussriegel bzw. Energieriegen selber. Bei den Zutaten kann man natürlich variieren und auch Pistazien hinzufügen. 😉
http://www.pooly.net/lieblingsrezept-selbstgemachte-energieriegel/
Oh, die klingen wirklich gut. Danke für das Rezept! 🙂