ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ Maurice Ressel ist Gründer der Survival- und Wildnisschule Lupus und aus ganz bestimmten Gründen heute mein Interviewgast. Dies ist er nicht nur, weil ich ihn und einen Kurs in Wildnispädagogik kommende Woche begleiten und darüber berichten werde, sondern vor allem, weil Maurice jede Menge Geschichten aus dem Leben erzählen kann. Beispielsweise über seine Projekte in Kriegsgebieten, von der Wechselwirkung zwischen Mensch und Natur und natürlich auch von seinem persönlichen Weg: von seinem Aufenthalt in der Psychiatrie, seiner Reise nach Afghanistan, dem Selbstmord seines besten Freundes und der Begegnung mit einem Urvolk im Amazonas. Neben seinen Geschichten werdet Ihr den Unterschied zwischen Survival, Bushcraft und Wildnispädagogik lernen und vielleicht selbst am Ende mitnehmen, was wirklich wichtig ist im Leben.
Viel Spaß bei diesem ganz besonderen Interview und danke an Maurice, der sich so unfassbar großartig dafür ins Zeug legte!
Lieber Maurice, bitte stell Dich kurz vor
Beitragsinhalt
- Lieber Maurice, bitte stell Dich kurz vor
- Warum sollten wir uns aus Deiner Sicht mehr mit der Natur beschäftigen, gerade jetzt?
- Was macht es für Dich selbst so erstrebenswert, in der Natur zu leben und zu überleben?
- Wie war Dein Weg zum Survival-Experte? Wer oder was beeinflusste Dich dabei?
- Was können wir uns unter Wildnispädagogik vorstellen? Gibt es Unterschiede zwischen Bushcraft/Survival und wenn ja, welchen?
- Wann kam Dir die Idee zur Wildnispädagogik – und warum?
Mein Name ist Maurice Ressel. Ich lebe mit meiner Frau und meinen beiden Kindern in Spechthausen bei Eberswalde, nahe Berlin. Ich bin Survival-Trainer, Wildnispädagoge und Gründer der Survivalschule & Wildnisschule Lupus. Hier bieten wir eine Wildnispädagogik-Ausbildung, Survival-Training und viele weitere Outdoor-Kurse in Deutschland und Skandinavien an.
Ich arbeite ebenfalls in meinem „alten“ Job als Foto- und Videograf für Hilfsorganisationen und bin weltweit unterwegs, um Projekte in Kriegs- & Krisengebieten zu dokumentieren. Meine Webseite: wildnisschule-lupus.de
Warum sollten wir uns aus Deiner Sicht mehr mit der Natur beschäftigen, gerade jetzt?
Das ist eine alles durchdringende Frage. Sie ist politisch und spirituell zugleich. Ich bin einmal provokant. Brauchen wir denn noch die Natur mit all ihrer Vielfalt, wenn wir unsere kompletten Bedürfnisse durch technische Lösungen befriedigen können? Wir kommen der Verschmelzung von Maschine und Mensch immer näher – wozu also noch die Mühe machen und den Rest retten? Um der möglichen Antwort etwas näher zu kommen, möchte ich mit einer persönlichen Geschichte anfangen.
Als Fotograf konnte ich einige der größten Ballungsräume dieser Welt, Städte in Bangladesch und Indien, live miterleben. Nach diesen Trips wartete Berlin auf mich, wo ich keine Erholung fand. Als dann mein Sohn zur Welt kam, war mir klar – wir brauchen einen ruhigen, menschenleeren, naturnahen Ort zum Leben und aufatmen. Im Nachgang war das eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Seit eineinhalb Jahren kann ich sagen, dass ich glücklich bin. Wir leben mitten im Wald umgeben von zwei Wildflüssen. Wenn ich hier in die Wälder gehe, begegne ich nur wenigen Menschen, was sich gut anfühlt. Ich kann dieses anonyme, hektische „Aufeinanderhocken“ in den Städten nicht mehr verstehen. Die Menschen werden – meiner Meinung nach – an sich selbst verrückt. Warum andere sich mit der Natur beschäftigen sollten ist pauschal nur begrenzt zu beantworten. Aber ich bin vollkommen überzeugt davon, dass die Natur eine beruhigende und heilende Wirkung hat und ein Raum zur Entfaltung körperlicher und geistiger Fähigkeiten ist.
Diese erste Naturentfremdung fand in der neolithischen Revolution vor etwa 14.000 bis 20.000 Jahren statt. Hier entstand der Ackerbau und Viehzucht und die Menschen begannen sesshaft zu werden. Im Vergleich zur Zeit der Jäger und Sammler, die mit dem Auftreten der ersten Frühmenschen vor etwa 1,5 Millionen begann, ist das eine geringe Zeit. Uns ist immer noch das Leben mit der Natur, das wir seit Jahrmillionen gelebt haben, in die Gene geschrieben. Der Weg der hoch technologisierten Menschen ist dafür zu kurz, um dies zu ändern. Deswegen bin ich überzeugt, dass wir uns trotz der technologischen Lösungen auf kleinen Fall weiter von der Natur entfremden sollten.

Um meine Erfahrung mit der Natur zu verallgemeinern, gibt es aus meiner Perspektive zwei Gründe sich mehr mit der natürlichen Umwelt zu beschäftigen. Auf der einen Seite steht hier die persönliche Entwicklung jedes einzelnen, auf der anderen Seite die Erhaltung der Natur in all seiner Vielfalt und seine für uns lebenswichtigen Ressourcen. Beide Gründe sind meiner Meinung nach nicht voneinander trennbar, sie beschreiben und fördern das gleiche. Denn alles hängt zusammen und bildet eine Bedarfsgemeinschaft. Somit ist der Mensch nur schwer von der Natur trennbar und umgekehrt. Im Endeffekt geht es um Frieden und um die Herstellung eines Gleichgewichts – im Inneren und Äußeren.
In welcher Wechselwirkung die Menschen mit der Natur stehen, sehen wir anhand des Klimawandels. Wenn ich im Inneren ein Gleichgewicht herstelle, jedoch die natürliche Umwelt zusammenbricht, dann wird mich meine Erleuchtung nicht allzu weit bringen. Es gibt mittlerweile zig Studien über die heilsame Wirkung der Natur und die verheerende Wirkung von Ballungsräumen auf die Psyche der Menschen. Demnach ist Naturschutz Menschenschutz.

Was eine neue Annäherung hin zur Natur betrifft, war solch ein sanfter, unbefangener und sicherer Umgang mit ihr früher so nicht denkbar. Denn bevor uns die Technologien von den Naturgewalten und den anderen Gefahren unabhängig machten, waren die Menschen in einem harten Überlebenskampf – in einer extremen Abhängigkeit mit der Natur verwoben. Die zahllosen Naturreligionen veranschaulichen diese Ehrfurcht des Menschen vor der Natur. Diese Ehrfurcht ging soweit, dass Menschenopfer erbracht wurden, um die Naturgewalten zu besänftigen und gute Ernten herbeizuholen.
Diese Abhängigkeit gegenüber der Natur existiert nicht mehr. Alles ist unter Kontrolle durch Technik und Wissen. Damit schwinden die Ehrfurcht und der Respekt vor der natürlichen Umwelt. Das ist eine logische Konsequenz und kann nicht als Vorwurf verstanden werden. Den harten Überlebenskampf eines indigenen Volkes konnte ich über sechs Monate selber am Äquator im brasilianischen Urwald miterleben. Ich bin keiner dieser Menschen, welche die Wildnis in einer romantischen und verklärten Sicht betrachtet. Wenn den Indigenen eine Technologie zur Verfügung gestellt wird, um das Leben einfach zu gestalten, werden sie diese verwenden. Ob dies Generatoren zur Stromerzeugung, Taschenlampen, Handy und Gewehre sind. Sie hilft ihnen, sich unabhängig von den Zwängen der Natur, von Hunger, giftigen Tieren, Pflanzen und dem Wetter zu machen. Deswegen ist ein gewisses Level an Technologie absolut logisch und nötig, um in den unterschiedlichen Klimazonen in Frieden mit der Natur Leben zu können.

Survival Experte Maurice Ressel
Nie in der Geschichte der Menschheit gab es die Möglichkeit, so in Frieden und Koexistenz mit allen anderen Lebensformen auf diesem Planeten zu leben. Durch unseren technologischen Fortschritt befinden wir uns in einer absolut luxuriösen Position! Mit dieser Freiheit und Unabhängigkeit kann eine neue Annäherung zu der natürlichen Umwelt stattfinden. Diese findet sich zum Beispiel in der Natur- & Wildnispädagogik und der Pfadfinder-Bewegung wieder.
Doch diese Annäherungen zur Natur wirken fast verklärt und hoffnungslos im Angesicht von Überbevölkerung und den großen globalen Problemen, wie dem Klimawandel. Dennoch glaube ich, dass es sich lohnt, ein Leben wieder mehr im Einklang mit der Natur zu leben. Wie das im Einzelnen aussehen mag, würde den Rahmen des Interviews sprengen. Ich persönlich sehe, dass die Natur mir und meiner Familie gut tut. Mit meiner Wildnisschule und der Wildnispädagogik-Ausbildung bin ich in die Verantwortlichkeit gegangen. Hier bringe ich Menschen wieder in den Wald – mit der Hoffnung, dass sie das gleiche fühlen und erleben wie ich.
„Der Mensch schützt, was er liebt“. Der Satz mag abgedroschen klingen, doch ich finde ihn passend. Wenn wir wieder in die Natur zurückgehen und die Schönheit eines moosbewachsenen Baumes und die Klänge eines naturbelassenen Waldes entdecken, merken wir hoffentlich, was uns verloren geht. Maurice Ressel
Was macht es für Dich selbst so erstrebenswert, in der Natur zu leben und zu überleben?
Das waren vorrangig persönliche Gründe und hatte mit Naturschutz und der Liebe zum Wald erst einmal wenig zu tun. Ich war ein Kind, das man als „Zappelphilipp“ bezeichnen könnte. In der Schule tat ich mich schwer. Zu alldem kam im frühen Alter der Computer dazu. Dieser begleitete mich nicht nur die Kindheit und Jugend über, sondern später beruflich, um die Fotos und Videos zu bearbeiten. Ich habe das Gefühl, dass ich mein halbes Leben in Betonwänden vor einem Bildschirm verbracht habe.

Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich gemerkt habe, was ich brauche. In den Anfängen meines Survival-Trainings ging es darum, mich körperlich zu entfalten und meine Sinne wieder zu schärfen. Es ging mir um die Befriedigung meines Spiel- und Jagdtriebes. Ich holte mir die Dinge in mein Leben, die mir das rumhocken auf einer Schulbank nicht geben konnten. Da geht es um die Unmittelbarkeit der körperlichen Anstrengung, Ausdauer und um Abenteuer und nicht um unnötiges Zahlenjonglieren. All das habe ich in der Natur durch meine Survival- & Bushcraft-Touren und Aktivitäten gefunden. Quasi als Begleiteffekt entdeckte ich den Zauber, der in dieser neuen Welt lag. Doch der Reiz, sich der Natur auszusetzen und all die Formen des Survival zu lernen wäre nie so hoch, wenn ich in der Natur aufgewachsen wäre. Gerade das Spannungsfeld zwischen meiner Kindheit in der Stadt und dem jetzigen Leben in der Natur, macht es so intensiv für mich erlebbar.
Die eigene Geschichte kann ich wie deine letzte Frage wieder in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext bringen. Der technologische Fortschritt nimmt uns extrem viel ab. Das Essen kommt zu uns und die Distanzen überwindet das Auto. Verlaufe ich mich doch einmal in den Wald, muss ich nichts fürchten, denn Wolf, Bär oder eine giftige Schlange gibt es nicht mehr. Ich brauche weder meine Sinne noch meinen Körper zu trainieren, um zu überleben – alles wird für mich erledigt und beseitigt.
Dazu kommt, dass sich das Leben der meisten Menschen um abstrakte Dinge dreht, die nicht unmittelbar mit dem Moment, dem unmittelbaren Erleben zu tun haben. Das hat viele negative Erscheinungen, die sich in den ganzen Zivilisationskrankheiten, wie Übergewicht, psychischen Erkrankungen oder Rückenschmerzen widerspiegelt. Ich persönlich habe entschieden, mich durch das Survival-Training der Natur auszusetzen. So bin ich gezwungen wieder zu hören, zu riechen und meinen Körper zu gebrauchen. Es geht mir um die Herausforderung und darum, das Gefühl zu haben, mich und die Umwelt unmittelbar zu erleben – wieder Mensch zu sein! Survival, Bushcraft und Wildnispädagogik bedeuten für mich ein lebenslanges Lernen. Man hält sich fit, kann Feuer aus dem Nichts zaubern und hat eine Ahnung, welches Tier die Spur hinterlässt und welcher Vogel die Feder verloren hat. Das ist doch genial!
Wie war Dein Weg zum Survival-Experte? Wer oder was beeinflusste Dich dabei?
Der Weg hin zur Natur war bei mir, wie fast alle tragenden Entscheidungen in meinem Leben, immer mit gravierenden Veränderungen verbunden. Im Nachgang kann ich den Weg bis zur Gründung der Schule in vier Abschnitte unterteilen. Der Erste war die Einlieferung in die Psychiatrie, der Zweite meine Reisen nach Afghanistan, der Dritte der Selbstmord meines besten Freundes und der Vierte die Begegnung mit einem Urvolk am Amazonas. All das mag dramatisch klingen, doch ich konnte aus extremen Erfahrungen immer Kreativität und Energie generieren. Im Grunde verbirgt sich hier der Kern des Survival. In jeder Situation das zu nutzen, was da ist, um weiter zu machen – weiter zu leben. Ganz nach dem Survival-Motto „Improvise, Adapt and Overcome“.

Doch fairerweise muss ich bei dem Mann anfangen, der den Weg für alle meine Erfahrungen geebnet hat – meinem geliebten Opa. Meine Mutter war jung, als ich auf die Welt kam. So wuchs ich die ersten Jahre bei meinen Großeltern auf. Mein Kinderzimmer war das Malzimmer meines Opas, der leidenschaftlicher Musiker und Künstler ist. Er liebte es, sozialkritische Motive zu malen, die er in einer Mischung aus Hieronymus Bosch und Caspar David Friedrich auf die Leinwand brachte. In vielen seiner Bilder zeichnete er Runen und immer war eine Heilpflanze in die Motive eingebaut. Das war die erste Verbindung zur Pflanzenkunde, an die ich mich erinnere. Doch die Naturerfahrung mit ihm fand nicht nur auf der Leinwand statt. Ich unternahm mit ihm viele Wanderungen und Radtouren in die umliegenden Wälder des Münsterlands.

Doch bevor ich den Weg in die Natur fand, schlug ich den Pfad des Malers ein. Diese Entscheidung sollte mich um die ganze Welt bringen – das kommt jedoch erst viel später. Erst verlor ich als Jugendlicher und junger Erwachsener meine Zeit im urbanen Raum mit Partys und belanglosen Zeitvertreiben. Erst als ich die Notbremse zog und eine lange Auszeit wegen einer schweren ADS-Diagnose in der Psychiatrie genießen durfte, besann ich mich zurück auf ein wesentliches Element meiner Kindheit – die Zeit in der Natur mit meinem Großvater.
Nach einer eingehenden Recherche in den lokalen Zeitungen entdeckte ich eine Anzeige von Rucksackreisen. Das Reiseunternehmen suchte Tourenbegleiter für ihre Touren nach Schweden. Ich verschwendete keine Zeit und bewarb mich. Das war der Anfang meiner aktiven Zeit in der Natur. Aus dieser Zeit stammt das erste Survival-Handbuch, das berühmte Handbuch der SAS von Johny „Lotfi“ Wiesmann.
In Schweden und Deutschland begann ich auf meinen Reisen und in der Freizeit all die Überlebenstechniken zu lernen. Nebenbei hatte mich die Malerei zur Fotografie gebracht und ich konnte einen guten Lehrplatz bei einem bekannten Werbefotografen bekommen.

Maurice Ressel in Afghanistan
2010 bekam ich das Angebot für eine NGO in Afghanistan zu arbeiten. Als geborener Abenteurer warf ich alle Pläne über Bord und machte mich auf den Weg ins Ungewisse. Von 2010 bis 2012 verbrachte ich mehrere Monate am Hindukusch. Durch die intensiven Erlebnisse entschloss ich mich, der Werbefotografie den Rücken zu kehren. Von dort an arbeitete ich hauptsächlich für Hilfsorganisationen. Bis heute reiste ich für Hilfsorganisationen in 24 Länder und konnte wertvolle Expeditionserfahrung sammeln. Die Aufträge plante ich meistens selbst und die Aufenthaltsdauer in Kriegs- und Krisengebieten belief sich nicht selten auf mehrere Monate. All diese Zeit in der Welt dort draußen bringe ich in meine Schule mit ein. Wer heute unsere Kurse in der Wildnisschule besucht, profitiert so von all den Erfahrungen über Grenzgänge, Reiseplanung und Risiko-Management.

Die Geburt meines Sohnes und der Tod eines Freundes kamen fast gleichzeitig und schleuderten mich ein weiteres Mal in unbekanntes Gebiet. Ich war damals Phil in die Hauptstadt hinterhergezogen. Er ging an dieser Stadt zu Grunde und ich wusste schnell, dass dies nicht der richtige Ort für meine Kinder sein wird. Ich hatte zu viel Elend als Fotograf in der ganzen Welt gesehen, gerade in den großen Städten dieser Welt. Nun wollte ich einfach nur raus – raus aus dieser großen Stadt. Weg von den Ballungsräumen und das für immer. Meine Frau und ich haben schnell reagiert und konnten ein Haus mitten im Wald ausfindig machen – eine Autostunde von Berlin entfernt.

Mit der Unterschrift des Mietvertrages bekam ich einen Anruf von einem Expeditionsteam. Sie brauchten einen Foto- und Videografen für die Projekte am Amazonas. Einen Tag nach unserem Umzug saß ich im Flugzeug in Richtung Amazonas. Im selben Jahr sollte ich mehrere Monate mit einem Urvolk die Möglichkeit haben, in eine unglaublich faszinierende Natur einzutauchen. In dieser Zeit im Regenwald lernte ich was es bedeutet, seine Nahrung durch fischen und jagen selber gewinnen zu müssen. Welche Ausdauer und körperlicher Fitness es braucht, in solch einem Klima seine Bedürfnisse zu stillen, umgeben von Malaria, Giftschlangen und dem Jaguar. Es ist ein geniales Gefühl, einmal nicht mehr am absoluten Ende der Nahrungskette zu sein. Es lässt jeden Schritt, den du im Urwald machst, so endgültig und kristallklar wirken – es war unheimlich aufregend.
Noch während der Zeit am Amazonas war mir klar, dass diese Erlebnisse alles verändern würden. Ich konnte nicht zurück und so weitermachen. Mittlerweile war meine Frau wieder schwanger und ich wollte nicht mehr als Fotograf in den Krisengebieten dieser Welt unterwegs sein. Die Idee für die Gründung der Wildnisschule in Deutschland war geboren. Im Nachgang waren es viele Ereignisse, Menschen und Orte, die mich zum Waldläufer haben werden lassen. Die Möglichkeit in der Welt umher zu reisen, trotz Kinder, ermöglichte mir meine Frau – an sie möchte ich einen besonderen Dank richten.
Was können wir uns unter Wildnispädagogik vorstellen? Gibt es Unterschiede zwischen Bushcraft/Survival und wenn ja, welchen?
Es gibt einen tollen Spruch: „Eigentlich sollte keiner was über Wildnispädagogik wissen, sondern alle sollten es machen.“ (Hoffmann, 2014, S. 1). Wenn die Wildnispädagogik im vollen Umfang begriffen werden will, muss sie selber erlebt werden. Die ganze Theorie und die Worte können schlecht wiedergeben, was jeder Einzelne in seiner Ausbildung fühlt und welche Einstellungen sich ändern werden. Sprich: Nachdem du in einer Wildnispädagogik-Ausbildung gelernt hast, gehe mit dem neuen Wissen raus und erfahre selbst!
Wildnispädagogik ist demnach ein pädagogisches Konzept für mehr Naturverbindung, Gemeinschaft und Überlebensfähigkeit in der Natur. Es stammt von den Indigenen Nordamerikas und versucht, ohne Intellekt und Verstand, mit Fokus auf den Instinkt und die Sinne, eine neue Verbindung zu sich und der natürlichen Umwelt herzustellen. Eine Wildnisschule unterscheidet sich von einer reinen Survivalschule, bei denen die Überlebenstechniken im Vordergrund stehen, insofern, als das hier ebenfalls die persönliche Entwicklung der Schüler gefördert wird. In der Wildnispädagogik-Ausbildung wird dem angehenden Mentor das Wildniswissen nicht wie in einem begrenzenden Klassenzimmer vermittelt, sondern er macht die Erfahrungen selbst – mitten in der Natur. Das Wissen wird in der Wildnispädagogik nicht direkt vermittelt, denn der natürliche Raum offenbart durch den längeren Aufenthalt seine Geheimnisse selbst und gibt dem Schüler die passenden Antworten. Der Mentor hat die Aufgabe, durch gezielte Übungen und Fragestellungen, das Interesse der Schüler zu halten. Er gibt auf Fragen meistens keinen direkten Lösungsweg vor, sondern schafft den Raum, um selber erfahren zu können. Wir sind es gewohnt, in einem Frontalunterricht Lösungen präsentiert zu bekommen. Lösungen auf Fragen und Probleme, die oft nicht aus der eigenen Erfahrung entspringen. Das alles ist oft abstraktes Wissen und ist fern ab von direkter Anwendbarkeit.

In der Wildnispädagogik bist du im hier und jetzt, bewegst dich in der Wildnis und spürst dort körperlich und intellektuell deine Grenzen. Du fragst dich: Was ist das für ein Pilz, welcher Vogel macht dieses laute Geräusch und welche Spuren kann ich hier auf dem sandigen Boden sehen? Wie kann ich mich vor dem harschen Wind schützen und wie kann ich körperlich fitter werden, damit ich die Spuren über lange Zeit verfolgen kann? Diese Grenzen sind der Nährboden für eine starke Motivation zu lernen und zu trainieren. Das geniale dabei: dies ist kein unnützes Wissen, es ist Survival Wissen pur! Denn all dies benötigst du, um zu sammeln, zu jagen und um die Dinge aus der Natur herzustellen, die du zum Leben und Überleben benötigst. Ein besonderer Fokus liegt bei den sozialen Fähigkeiten. Nicht ohne Grund stammt die heutige gewaltfreie Kommunikation aus dem Truthspeaking der nordamerikanischen Indigenen.

Coyote Teaching während der Wildnispädagogik Ausbildung
In der Wildnispädagogik-Ausbildung lernen die Schüler, neben dem Truthspeaking und Coyote-Teaching, die 13 Kernroutinen. Diese kleinen Alltagsübungen helfen, die Sinne, den Geist und Körper auf das Leben in der Wildnis vorzubereiten. Diese Kernroutinen sind so essenziell und exemplarisch für die Wildnispädagogik-Ausbildung, dass ich drei von ihnen kurz beschreiben möchte.
Das Spurenlesen wird oft als die Wiege der Wissenschaft bezeichnet. Denn Wissenschaft in ihrer Essenz bedeutet nicht mehr und nicht weniger als Erfahrung verständlich zu machen. Es bedeutet ein „Warum?“ hinter ein Ereignis zu stellen. Durch das präzise Wissen der Ureinwohner können Tierart, Größe, Alter, Geschlecht, körperliche Verfassung und vieles mehr herausgefunden werden. Exakt zu wissen wer, wann und in welcher Intention die Landschaft durchstreift, ist für das Leben und Überleben der Naturvölker von entscheidener Bedeutung. Nur so können sie Gefahren umgehen und potentielle Beute verfolgen und abpassen. Dieses Wissen lässt die Schüler in der Wildnispädagogik-Ausbildung die Umwelt in Zusammenhängen verstehen und sie lernen in den Zeichen der Natur zu lesen, wie in einem Buch.

Die Teilnehmer*innen lernen, Spuren zu lesen.
Der Sitzplatz ist eine weitere zentrale Methode, um die Abläufe in der Natur zu sehen und zu verstehen. Diese Routine ist einfach erklärt: Man sucht sich einen Platz in der Natur und setzt sich ruhig und für längere Zeit hin. Der Wald wird nach einer halben Stunde wiedererwachen. Mäuse, Marder, Rehe und Wildschweine werden zu dir kommen. So hat der Übende die Möglichkeit, die Tiere und ihr Habitat zu beobachten und sich nicht als Störfaktor, sondern als Teil der Umwelt zu fühlen.
Doch auch für Entdecker, die sich gerne bewegen, gibt es etwas in der Wildnispädagogik-Ausbildung: Im Medicinewalk steift der Schüler ohne Absicht und Ziel durch die Wälder und lässt sich von seinem Interesse leiten. Mit offenen Sinnen können ohne Hektik die kleinen Dinge in der Umgebung wahrgenommen werden. Dieses „Umherwandern“ hat mich schon oft zu den faszinierendsten Orten und den spannendsten Tierbegegnungen geführt. All diese Übungen haben zum Ziel, den Schüler zum Wildnis-Experten zu machen. Eine detaillierte Beschreibung mit allen Kernroutinen findet man auf unserer Webseite im Beschreibungstext der Wildnispädagogik-Ausbildung.
Folgendes zu deiner Frage, welche Unterschiede es zwischen Wildnispädagogik, Bushcraft und Survival gibt – ich habe einmal aus Spaß gesagt:
Der Unterschied zwischen der Wildnispädagogik und dem Survival, ist wie zwischen einem Marathonläufer und einem Formel-1-Fahrer. Beide sind schnell, legen eine große Distanz zurück und benötigen eine enorme körperliche Kondition. Der Marathonläufer nutzt seinen Körper, der Formel-1-Fahrer ein technisches Hilfsmittel. Maurice Ressel
Der Ansatz der drei Disziplinen ist ein Leben und Überleben in der Natur, doch die Umsetzung meist grundverschieden. Natürlich stammt das Survival, genauso wie die Wildnispädagogik, von dem Wissen und den handwerklichen Fähigkeiten der indigenen Kulturen dieser Welt ab. Doch während das Survival und das Bushcraft sehr ausrüstungsfixiert ist, schult die Wildnispädagogik sogenannte Softskills und die Sinne. Man kann sagen, dass Survival und Bushcraft der „äußere“ und Wildnispädagogik mehr der „innere Weg“ ist. Dies ist eine Pauschalisierung, beschreibt im Kern jedoch das Handeln und die Themen der jeweiligen „Gruppierungen“, welche sich um diese Begriffe in den letzten zwanzig Jahren gebildet haben.
Im indigenen Survival gibt es kein Überleben ohne inneren Weg. Wie könnte es auch, da es nicht möglich ist, sich ohne tiefes Verständnis vom eigenen Sein und dem anderer Lebewesen, eine Nische im Ökosystem zu finden.
Um auf deine Frage etwas genauer eingeben zu können, müssen wir die Geschichte der drei Begriffe etwas genauer beleuchten.
Obwohl die Survival-Szene hier in Deutschland älter ist, existiert der Begriff und die Lehre des Bushcraft schon länger. Der Begriff Bushcraft taucht ca. 160 Jahre früher, um 1900 zum ersten Mal in der Literatur auf. Beide Begriffe sind militärischen Ursprungs, denn das Wissen um die Zusammenhänge und das Leben in der Natur haben wir Europäer schon sehr lange über Bord geworfen. Als die Seefahrernationen in den Kolonien Australiens, Neuseelands, Kanadas, Alaskas und Südafrikas merkten, dass sie gegen die „wilden Stämme“ keinen militärischen Erfolg erzielen konnten, eigneten sie sich das Survival-Wissen wieder neu an. Der Begriff „Bush“ wurde im australischen Englisch für die nicht kolonialisierten Bereiche des britischen Empires benutzt. Bushcraft war demnach die Bestrebung des weißen Mannes, das verlorengegangene „wilde Wissen“ für ihren militärischen Erfolg wieder zu erlangen.
Als die ersten Seefahrer mit ihren Heldengeschichten nach Europa zurückkamen, verklärte die Gesellschaft diese Erzählungen. Aus dieser Zeit stammen solch berühmte Geschichten wie Daniel Defoe´s „Robinson Crusoe“ (1719). Mitte des 19. Jahrhunderts dann tauchten die ersten Hausbücher für das Leben und Überleben in der Natur auf. Der Brite Frances Galton brachte 1855 mit: „The Art of Travel“ das erste dieser Bücher heraus, gefolgt von „The Prairie Traveller“ das von dem US-Soldat Captain Randolph Barnes Marcy verfasst wurde. Interessant zu wissen ist, dass diese Handbücher von Anfang an vom Militär und Zivilisten gleichermaßen genutzt wurden.
Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts entwickelten sich zwei pädagogische Strömungen, die sich primär mit der Erziehung von Jugendlichen beschäftigten. Aus dem Militärischen heraus entwickelte Baden Powell das berühmte „Scouting“ (Pfadfinder). Dies hatte eher die Zähmung und Eroberung der Natur zum Ansatz. Komplementär dazu entwickelte ebenfalls in den USA Ernest Thompson Seton das „Woodcraft“. Dies hatte im Gegensatz eine Rückbesinnung zur Natur als Motivation. Der Begriff Bushcraft wurde in Deutschland und Europa um die Jahrtausendwende durch Ray Mears populär.

Im gesamten zwanzigsten Jahrhundert waren Guerilla-Taktiken und die Fähigkeit, in unwegsamem Gelände militärisch operieren zu können, extrem wichtig für das amerikanische und britische Militär. Durch neue Waffentechnologien, wie das Maschinengewehr, der Artillerie und Flugzeugen, wurden die Aufklärungseinheiten (Scouts) des Militärs fast vollständig überflüssig. In heutigen militärischen Operationen wird das Wissen des Bushcraft und Survival nur noch von Spezialkommandos und Scharfschützen angewendet. Speziell nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Flugzeuge immer weitere Strecken zurücklegen konnten, standen die Piloten vor dem Problem, an jedem Punkt der Erde abstürzen zu können. Sie benötigten die Fähigkeit, mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen in unbekanntem Gebiet zu bestehen, um wieder in zivilisierte Regionen zu gelangen. Um ein kompaktes Handbuch mit indigenen Überlebenstechniken zu entwickeln, bildete das britische Militär eine Taskforce. So entstand das in der Outdoor-Szene so berühmte SAS Survival Handbuch.
Das sind die geschichtlichen Hintergründe, doch dieses Wissen ist heute weniger bekannt. In Deutschland haben sich um die beiden Begriffe jeweils eigenständige Szenen entwickelt. Und hier kommen wir endlich zum Unterschied zwischen Bushcraft und Survival im Kontext der zivilen Praxis. Denn der Wunsch nach mehr Naturverbundenheit, welcher auf das „Woodcaft“ von Ernest Thompson Seton zurückzuführen ist, zeigt die Kernideologie der heutigen Naturbewegung auf und somit einen wesentlichen Unterschied zum Survival. Während Survival das Wissen und die Techniken für das Überleben in der Natur mit dem Bushcraft teilt, fehlt es ihm am Wunsch in die Natur zurückzugehen.
In der heutigen Bushcaft-Szene wird ein Ort in der Natur gesucht und für einen längeren Aufenthalt präpariert. Als „Gegenmodell“ versucht das Survival aus der feindlichen Umgebung oder einer Notsituation wieder in die Zivilisation zurückzugelangen. In anderen Worten teilt Bushcraft die Selbstbestimmtheit des Menschen in der Natur mit dem Survival. Doch dem Bushcraft geht es eher um die Freude, das Draußensein und im Survival eher um die Angst und die Flucht aus einer natürlichen Umwelt. Dieser Unterschied von Angst und Freude schafft eine grundlegende Polarität. Mit dem Hintergrundwissen ist das aus dem militärischen Bushcraft erstandene zivile „Woodcraft“ zumindest geschichtlich der Natur- & Wildnispädagogik näher als das Survival. Die Natur- & Outdoor-Szene um Bushcraft, Survival und Wildnispädagogik ist in einem ständigen Wandel und die Begriffe werden heute übergreifend für das „Draußensein“ benutzt. Survival wird in der Wildnispädagogik zum Beispiel für die Lehrinhalte verwendet, die sich primär mit den Überlebenstechniken beschäftigen. Die oben beschriebene Trennung von Survival und Bushcraft in Freude und Angst ist in den Anfängen der Survival-Bewegung zutreffender gewesen. Ich persönlich ziehe heute jedoch keine klare Grenze mehr und finde eine Diskussion, die diese zum Zweck hat, kontraproduktiv.
Noch eine Sache in Bezug auf die Verfügbarkeit von Informationen über die Geschichte von beiden Begriffen. Bis vor kurzem war es schwierig, zum Ursprung des Bushcraft & Survival einen detaillierten Text zu finden. Seit 2016 existiert jedoch eine ausführliche Doktorarbeit von Lisa Fenton aus den USA. Ich habe mir nach dem Erscheinen die Mühe gemacht, diese zusammenzufassen. Es dürfte der umfangreichste Text zur Geschichte des Bushcraft im deutschsprachigen Raum sein. Den Text findet man in unserem Survival-Wiki unter „was ist Bushcraft?“

Mit verbundenen Augen werden die eigenen Sinne besonders geschult.
Der Ursprung der Wildnispädagogik lässt sich ebenfalls direkt von den Indigenen zurückverfolgen. Sie ist eine ursprüngliche Art der Erziehung bei den nordamerikanischen Urvölkern. Über einen langen Weg kam das, was wir heute Wildnispädagogik nennen, nach Europa. Es gibt drei wichtige Personen, die diese pädagogische Richtung maßgeblich beeinflusst und geprägt haben. Als Gründer gilt der Lipan-Apache Stalking Wolf. Er sammelte auf seinen Reisen durch Amerika das Naturwissen der verschiedenen Stämme. Diese Weisheit gab er seinem Schüler Tom Brown Jr. weiter. Dieser gilt heute als einer der erfahrensten Spurensucher und Survival-Experten weltweit. Ton Brown gab sein Wissen wiederum an Jon Young weiter. Beide gründeten ihre eigene Wildnisschule und machten diese Naturpädagogik in den USA und Europa populär. Heute gibt es zahlreiche Wildnisschulen in Deutschland und es werden jährlich mehr!

Wann kam Dir die Idee zur Wildnispädagogik – und warum?
Als ich das Clanleben bei den Wayapi am Amazonas erleben durfte, war mir klar, dass Bushcraft und Survival seine Limits hat. In beiden Richtungen fehlte mir der Blick nach innen und der Fokus auf ein Leben im Clan. Ich suchte einen Weg, als Mensch weiter zu kommen und eine Methode, mit der ich meinen Kindern und anderen das Naturwissen effektiv und kreativ näherbringen kann. Durch einen Freund hörte ich zum ersten Mal von der Wildnispädagogik und ich schaute mich im Internet um. Hier fand ich einige Videos, die mich aufhorchen ließen. Ich besorgte mir das Buch „Coyote-Guide“ von Jon Young, das mich von seinen Inhalten und dem pädagogischen Konzept überzeugte. Doch anfangs war ich noch skeptisch selber eine Ausbildung anzufangen. Diese Wildnispädagogen schienen äußerlich genau das Gegenteil von mir zu sein. Überspitzt gesagt Leute in Batik-Hemden, Barfuß und mit langen Haaren. Irgendwie kam mir das Ganze wie eine Natur-Hippie-Bewegung vor. Ich schmiss jedoch alle Bedenken über Bord und fing im nächsten Jahr eine Wildnispädagogik-Ausbildung an.
Den großen „Aha“-Effekt bekam ich bei einer Sinnesübung. Ich hatte meine Augen durch eine Augenbinde verbunden und einen Partner an meiner Seite, der sehen konnte. Dieser suchte sich in der Umgebung einen Baum aus und führte mich dorthin. Nun musste ich mit allen anderen Sinnen den Baum „erfassen“, zurückgehen und diesen aus der Entfernung wiedererkennen. Was diese Übung mir im Nachhinein zeigte, war für mich eine wertvolle Erkenntnis und ließ mich ahnen, was für eine neue Welt sich auftun wird.

Wenn ich meine Augen benutzen kann, schalte ich so viele Informationen aus und konzentriere mich zu 70% auf das Visuelle. Wenn die Augen verschlossen sind, achte ich auf die Richtung des Windes, wo die Sonne meine Wange erwärmt, welche Beschaffenheit der Boden hat und aus welcher Richtung der Vogelgesang kommt. All das formt einen multidimensionalen Raum, der eine Fülle an wertvollen Zusatzinformationen zum Leben und Überleben in der Wildnis enthält. Das Ziel dieser Praxis ist das Benutzen aller Sinne, obwohl die Augen geöffnet sind. Nach dieser Übung dachte ich, wie viel mehr müssen blinde Menschen sehen können als wir.
Heute bieten wir selber eine Wildnispädagogik-Ausbildung an und verbinden mit ihr Survival-Wissen die 13 Kernroutinen und das Coyote-Teaching.
