Freitag, Wochenende. Es ist gefühlt der erste sonnige Schneetag im Saarland. Und es ist eiskalt. Die Woche über raffte mich eine Grippe hin, die so schnell auskuriert war, wie sie hereingebrochen ist. Meine Lungen sehnten sich nach frischer Winterluft und nach dem echten Pferdeduft, den sich Pferdeliebhaber aber vermutlich auch aus dem Flakon auftragen würden, sollten keine Pferde zur Stelle stehen. Ich fuhr zum Hof und wurde auf der Weide erstmal von Mara, Bobby und Penny eingeherdet. In einem solchen Moment macht das Herz einen Freudensatz, die Atmung verlangsamt und der Kopf entleert sich aller Sorgen. Man lebt im Hier und im Jetzt, für diesen Augenblick.
Ich zog Bobby das Halfter über und führte ihn in den Paddock. Putzen, was er mit Hängelippe und halboffenen Augen sichtlich genoss. Die Abende unter der Woche lieben wir Spaziergänge, so wie auch an jenem Tag. Doch es gab ein Problem: zu viel Eis entlang des Wegs. So viel, dass das Pony kurzzeitig Schlittschuh lief. Davor hat er noch gegrinst:
Wir kehrten um und gingen den Weg hoch zum Feld und daran entlang. Dann auf die weiße, unberührte Weide. Nur wir beide, bis zum Sonnenuntergang. Heyhow Cowgirl – Das Leben ist schön.
Wie süß er aussieht mit seinem Grinsen 🙂 Was ich immer wieder spannend finde, ist diese Instant-Entspannung, die uns Pferdemenschen die Pferde schenken. Nichts ist so schön, wie ein schöner gemeinsamer Moment mit dem Pferd 🙂 Liebe Grüße, Petra