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Klettern und Bouldern sind ein absolutes Ganzkörpererlebnis

Ich freue mich, heute Nima Ashoff als Gastautorin im Rahmen meiner lebedraussen! Bloggerkampagne auf lebedraussen! zu haben. In diesem Beitrag stellt sie ihre Leidenschaft Klettern und Bouldern vor. Sie bloggt auf www.abenteuer-spanien.com und erzählt in diesem Beitrag, was sie an ihrem Outdoor-Sport so fasziniert und gibt Tipps für Neugierige.

Wer ist Nima Ashoff?

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Nima ist im Jahr 2012 Jahren nach Spanien gezogen und hat dort einen Neuanfang gewagt. Sie liebt es, draußen in der Natur unterwegs zu sein und immer wieder Neues zu probieren. Als systemischer Coach und Entspannungstrainerin fasziniert sie alles, was mit Angstbewältigung und einem selbstbestimmten Leben zu tun hat.

Mit ihrem Blog Abenteuer Spanien teilt sie ihre Leidenschaft für Outdoor­Aktivitäten, für ein Leben im Bus und natürlich für Spanien und möchte ihre Leser motivieren, ihre eigenen Träume Wirklichkeit werden zu lassen.

Nima, was machst Du, wenn Du nicht kletterst oder boulderst?

Wenn ich gerade mal nicht sportlich in der Natur unterwegs bin, dann schreibe ich auf meinem Blog Abenteuer Spanien darüber. Dort berichte ich über die vielen Möglichkeiten, die Spanien Outdoor­Liebhabern bietet, vor allem zum Klettern oder Bouldern. Außerdem schreibe ich über das ortsunabhängige Leben in einem ausgebauten Bus. Im Herbst kündigen wir unsere Wohnung und ziehen dann in einem Oldtimerbus nach Spanien. Aktuell bereiten wir die letzten Schritte dafür vor. Da Sport in meinem Leben eine sehr große Rolle spielt, mache ich immer irgendwas. Außer klettern und bouldern gehe ich zum Beispiel noch joggen, Mountainbiken oder einfach entspannt mit meinen Hunden spazieren.

Wie bist Du zum Klettern und wie zum Bouldern gekommen?

Ich wollte etwas gegen meine Höhenangst unternehmen. Eigentlich ist es weniger die Angst vor Höhe, als die Angst vor dem Fallen. Da ich gerne Neues ausprobiere, die Natur liebe und gerne Sport mache, kam mir die Idee, das Klettern auszuprobieren. Mein Freund klettert schon über 10 Jahre und hat mir mit seiner Erfahrung und Ruhe einen tollen Einstieg in diesem Sport ermöglicht. Trotz meiner Angst war mein Ehrgeiz schnell geweckt und ich habe danach in kurzer Zeit große Fortschritte gemacht.

Das Bouldern habe ich dann aus Neugierde angefangen. Bouldern bedeutet, ohne Seil zu klettern und zwar an Felsblöcken, von denen man noch abspringen kann. Ich komme bei 3 Metern schon an meine Grenze, andere bouldern bis zu 5 Meter und höher. Der Unterschied zwischen den beiden Sportarten ist vergleichbar wie Marathon laufen und sprinten. Beim Klettern benötigt man eher mehr Ausdauer, beim Bouldern eher Maximalkraft.

Was fasziniert Dich am Klettern und was am Bouldern?

Klettern ist ein großartiges Ganzkörpertraining. Man baut Muskeln und Körperspannung auf, stärkt seinen Gleichgewichtssinn und entwickelt ein besseres Körpergefühl. Beim Klettern trainiert man aber auch seine mentalen Fähigkeiten. Angst gehört dazu, wenn auch für jeden an einem anderen Punkt.

Mit der Angst umzugehen, Lösungen zu finden und am Ball zu bleiben, das fasziniert mich. Vieles, was man beim Klettern oder Bouldern lernt, lässt sich auf das restliche Leben übertragen. Wie setze ich mir realistische Ziele? Wie gehe ich mit Misserfolgen um? Wie motiviere ich mich, wenn es einmal schwierig wird? In meinem Artikel „Klettern macht sexy … und noch mehr“ habe ich zehn Gründe zusammengetragen, weshalb Klettern einfach ein genialer Sport ist – für jede Altersklasse!

Wie fängt man am besten mit Klettern und das Bouldern an?

Es gibt verschiedene Wege. Man kann sich Leuten anschließen, die schon länger klettern und über ausreichend Erfahrung verfügen. Von ihnen kann man sich meistens auch für die ersten Versuche die Ausrüstung ausleihen und muss nicht direkt alles selber kaufen. Beim Klettern legst du deine Gesundheit in die Hände anderer Menschen. Deshalb sollte dein Kletter­/ Boulderpartner erfahren, routiniert und absolut zuverlässig sein. Eine andere Möglichkeit sind Kletterschulen, bei denen häufig kostenfreie Schnupperkurse angeboten werden. Hier kannst du ganz entspannt unter professioneller Anleitung erste Kletterversuche machen und lernst gleichzeitig andere Einsteiger kennen. So ergeben sich oft gute Kontakte.

In fast jeder größeren Stadt gibt es inzwischen Boulderhallen, in denen man es einfach mal ausprobieren kann. Das Indoor­Bouldern unterscheidet sich stark vom Bouldern in der freien Natur, ist aber für den Einstieg eine gute Option.

Welches ist Dein Lieblingsbild und welche Geschichte verbirgt sich dahinter?

Einstieg zum Klettern und Bouldern

Auf diesem Bild gehe ich im Jahr 2013 den berüchtigten Caminito del Rey. Er war bis zu seiner Restaurierung im Jahr 2014 bekannt als Spaniens gefährlichster Wanderweg und das aus gutem Grund: Rostige Stahlträger, heraus gebrochene Betonplatten und dazu eine schwindelerregende Höhe… Obwohl mir meine Knie bis zum Hals geschlottert haben, bin ich den Caminito gegangen und war danach unglaublich stolz. Im Frühjahr diesen Jahres wird der neu restaurierte Weg eröffnet. Der Nervenkitzel fällt dann zwar weg, aber die atemberaubende Aussicht bleibt immerhin die gleiche.

Vielen Dank Nima für Deinen hervorragenden Einblick und für´s Mitmachen! 🙂

Möchtest auch du gerne deinen liebsten Outdoorsport vorstellen? Dann schreib mir einfach, ich freue mich immer über Vorschläge.

One Response
  1. 18. Juni 2018

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