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Surfen: Diese Übungen sollten im Trainingsplan nicht fehlen

Ich. Lerne. Wellenreiten. Das ist ja so klasse, dass es schon fast nicht wahr ist. „Like Ice In The Suunshiiiiine“ *träller – Ich sehe mich schon auf den Wellen entlang schweben, locker die Hüfte schwingend das Brett unter mir durch den Tunnel surfend… Oder zumindest auf der Welle reitend, also auf den Knieen. Oder liegend. Ja, liegend geht wohl. Und dann viel Salzwasser schluckend und vor sich hin hustend. Ja, das könnte der Beginn einer mehr oder eher weniger steilen Surfer-Karriere werden. Aber hey! Ich lerne es! Und das ist mega! 😀

Lesetipp: Surfen ist wie Freiheit und Frieden

Wie es dazu kam war eher zufällig und wie die liebe Romy sagte: „das passt wie die Faust auf´s Auge“ (Wie recht Du hast!) So ist mein Surfsponsor das Planet Surfcamp auf Fuerteventura geworden, über den ich die Tage mehr berichten werde. Doch bis ich endlich in den Flieger am 25. Juni auf die kanarische Insel steige gilt meine Aufmerksamkeit der eigenen Fitness, um meinen Körper an die Herausforderungen des Wellenreitens vorzubereiten.

Eine gewisse Grundfitness besitze ich natürlich, denn es gibt kaum etwas Schöneres für mich, als Bewegung in allen möglichen Varianten in meinem Lieblingsfitnessstudio. Das „Lieblings“ ist hier ernst gemeint, denn ich kann mir als Mukkibude nichts besseres als jenes in der Saarbrücker Innenstadt vorstellen. Mit der Vorfreude auf´s Surfen und dem Gedanken, mich vorzubereiten (auch um die Zeit vor der Abreise etwas zu versüßen), fragte ich Marco, den Studiobesitzer des Fitness-Loft, ob ich ein Trocken-Surftraining von ihm bekomme. Und ich bekam! Also nix wie ab, Termin ausgemacht und professionell beraten und betreut.

Mein Trainer Jens zeigte mir jede Übung sehr genau, denn wir wissen, wie schnell man Übungen falsch machen und damit dem Körper mehr schaden als nutzen kann. Von ihm lernte ich, dass wir vor allem an der Rumpfmuskulatur arbeiten müssen, das heißt unterer Rücken, Bauchmuskeln und Po. Dazu kommen Gleichgewichtsübungen, die durch Muskelreflexe die Muskeln in der Körpertiefe ansprechen. Also genau richtig, um die Balance auf dem Brett zu halten. Nachdem ich kurz durchgecheckt wurde (Puls, Gewicht, Körperfett und Grundumsatz) und wir noch nett getratscht hatten, ging´s dann auch schon zu den Geräten.

Training der unteren Rückenmuskulatur

Los ging es mit Deadlifts oder auf Deutsch, Kreuzheben. Hier heißt es, die untere Rückenmuskulatur aufzubauen, indem man Gewichte von den Knien aufwärts und abwärts hebt. Die Sätze sind mit 12 Wiederholungen sehr viel kürzer als ich es von den Kursen, wie Body Pump her kenne. Dafür merkt man es dann auch gleich sehr viel intensiver – im positiven Sinne 🙂

Deadlifts

Ausfallschritte mit der Kurzhandel

Anschließend kamen die Beine dran (habe leider vergessen hier ein Foto zu machen). Mit Kurzhandeln an jeder Hand werden dabei Ausfallschritte gemacht. Wieder 12 Stück in drei Sätzen. Für den Anfang. Mein lieber Mann, das geht ganz schön in den A…! Toll 😀

Einbeinige Squats für die Balance

Mit einem Bein stehst du auf einer schaumstoffähnlichen Matte und gehst einbeinig runter so weit es ging und dann wieder hoch. Gleichzeitig muss der gesamte Körper ausbalanciert werden, was gar nicht so einfach ist. Wer mehr will: Augen schließen! Das geht bei mir (noch) gar nicht.

Balance

Negative Bench-Crunches für die untere Bauchmuskulatur

Die Bank ganz runter und dann die Beine hoch und den Po gleich hinterher. Dabei darauf achten, dass man nicht mit Schwung, sondern mit Kraft arbeitet. Erst dann bringt es was – später auch entsprechend Muskelkater #YEAH! 😀

Bauchmuskeln

Bauch Recrunch seitlich mit Liegestütze

Diese Übung ist eine echte Strafe. Ja. Für mich. Denn da merke ich richtig, dass der Oberkörper meine Schwachstelle ist, die es aufzutrainieren gilt. Hier seht Ihr mich in diesen Schlaufen den Vario Slings hängen mit folgender Übungen: Crunches seitlich link und rechts, dann einen in der Mitte und eine Liegestütze. Das ganze 12 Mal und wieder in drei Sätzen. Hölle, sag ich Euch. Aber danach hab ich es an den Geräten und für diesen Tag zunächst geschafft.

Coretraining-seitlich1 Coretraining-seitlich

Beine und Balance an der Power Plate®

Wenige Tage später: Nachdem mein Trainer Jens mich mit strengem Blick alle Übungen nochmal machen lies und bei Bedarf korrigierte, ging es weiter auf die Power Plate. Jene Vibrationsplatte kann man je nach Können unterschiedlich einstellen, sodass sie mal mehr oder weniger vibriert. Zur Vibrationsstärke wird zusätzlich die Trainingsspanne eingegeben (max. 60 Sekunden) und dann geht´s los. Hier mache ich die einbeinigen Squats mal mit dem rechten, dann mit dem linken Bein und greife mit den Händen nur ein, wenn sich die Balance gänzlich zu verlieren droht.

PowerPlate-Lunches

Ausfallschritte und Balance auf der Power Plate

Damit wir uns auch wirklich sicher sein können, dass ich irgendwann auf das Brett hoch komme wenn die richtige Welle unter mir ist, werden die Ausfallschritte mit der Power Plate kombiniert. Die Vibrationen sollen mir später helfen, die wacklige Angelegenheit auf dem Wasser mit Bravur zu meistern. Hoffentlich klappt´s! 🙂

PowerPlate-Lunches2

Fazit

Ich hätte als eingefleischter Kursmensch nie gedacht, dass auch Gerätetraining Spaß machen kann. Nach ein paar Einheiten ist es mir eine willkommene Abwechslung neben Body Attack und CX Works und Body Pump. Diese Trainingseinheit ziehe ich von jetzt an zweimal die Woche durch und ich mache schon Fortschritte. Mal sehen, wie weit ich komme und ja, wir werden sehen, ob das Schwitzen sich dann auf dem Surfbrett auszahlt 🙂

Trainingsplan

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