Seit gestern ist Pausentag: die Kaltfront hat Slovenien erwischt und taucht alles in Regen. Die Zeit wähnt Stille, alles läuft ruhiger und langsamer – genau richtig um die letzten Tage auf meiner Trekking-Tour in Slowenien Revue passieren zu lassen.
Bebilderte Erinnerungen der letzten Tage auf dem Alpe-Adria-Trail
Beitragsinhalt
Die letzten Tage hatte ich viele Bilder gemacht und auch solche, die noch nicht veröffentlicht wurden. Was daran liegt, dass ich sie mit der Kamera machte und so gut es geht Strom sparen will. Doch hier in „meinem“ Pausencamp brauche ich mir darüber keine Gedanken zu machen. So packte ich vorhin die Kamera aus, lud 23 Bilder runter und verblogge sie samt der GPS-Tracks – sofern vorhanden – die ich die Tage mit komoot aufnahm.
Verträumtes Haus Nähe Bovec

Dieses ist das einzige der 23 Bilder, die vor meiner Tour auf dem Alpe-Adria-Trail entstand, doch ganz in der Nähe dessen. Mit der Packraftig-Gruppe befand ich mich auf dem Weg in ein Restaurant bei Bovec, wo wir den 2. Wildwasserkurstag ausklingen ließen. Dieses Bild steht für so viele weitere, typische ihrer Art: viel Grün, ein uriges Häuschen und drumherum die julischen Alpen.
1. Tag Alpe-Adria-Trail: Start in Kranjska Gora



Der erste Trekking-Tag war für mich bislang der härteste: 1.520 Höhenmeter in 10 Kilometer inklusive Rucksack, dessen Gewicht ich nicht gewogen aber gefühlt zu schwer war. Doch der Aufstieg lohnte sich wirklich.
Mehr über diesen Tag und wo ich Abends abstieg, kannst Du hier nachlesen:
1. Tagebucheintrag: nach Schlechtem kommt immer Gutes
Der Track auf komoot: Kranjska Gora – Erjaceva Koca
2. Tag Alpe-Adria-Trail: Bergwanderung und Happy-Feeling








Da ich mehr als genügend Zeit für die Etappen nach Tolmin geplant habe, entschloss ich mich beim Frühstück für eine Bergtour. Dabei hatte ich Glück und konnte meinen Hüttenaufenthalt um eine Nacht verlängern. Selten habe ich eine so schöne Wanderung erlebt und auch, wenn ich mich (vorher) nie als alpinbegeisterte Wanderin sah: Berge können wirklich süchtig machen!
2. Tagebucheintrag: das Leben braucht mal Pause
Wandertrack auf komoot: Erjaceva Koca zum Slemenova Spica und zurück
3. Tag Alpe-Adria-Trail: Abstieg zur Soča





Es war die Etappe, vor der ich am meisten Bammel hatte. Erwartungsgemäß verlief sie steil bergab, was mir samt Gepäck mit meinem Problemknie Sorge bereitete. Zu unrecht: zwar war ich nicht schnell, dafür aber sicher und wohlbehalten an einem Camp angekommen – mit direktem Zugang zur Soča – natürlich 🙂
3. Tagebucheintrag: Jeder Tag hat eine neue Chance verdient
Track auf komoot (leider nur bis Trenta): Erjačeva Koča – Camp Triglav
4. Tag Alpe-Adria-Trail: Das Panorama-Märchen entlang der Soča






Auf diese Strecke freute ich mich ganz besonders: die Sonne schien, der Bikini war an und die Soča erstrahlte in ihren schönsten, smaragdgrünen Farben. Nahezu flach verlief die Strecke, weshalb es auch möglich war, rund 18 km zurückzulegen.
4. Tagebucheintrag: was wirklich zählt
Track auf komoot: Camp Triglav (bei Trenta) bis Camp Liza (Bovec)
5. Tag Alpe-Adria-Trail: Auszeit von der Auszeit

Dies ist schon das 24. Bild – Du hast richtig gezählt. Am gestrigen Tag habe ich bereits alle Eindrücke veröffentlicht, denn die Tour war kurz. Eine Kaltfront saß mir im Nacken, was mich schon nach 7 km dazu brachte, in einem sehr gemütlichen Zelt-Dorf meine eigene Unterkunft aufzuschlagen und den Regen auszusitzen.
5. Tagebucheintrag: Es blitzt. Es donnert. Und dann kommt der Regen
Track auf komoot: Camp Liza (Bovec) in die Nähe zum Wasserfall Boka
Wie geht es weiter?
Um ehrlich zu sein: das lasse ich auf mich zukommen 😉 Bis Sonntag soll sich der Regen halten, und ich überlege dann, oder am Montag weiterzuziehen. Vermutlich wird das morgen früh wieder eine spontane Entscheidung sein, je nachdem wie stark es regnet und wie viel Lust ich verspüre, den Weg hoch nach Dreznica anzutreten. Kurzfristig poste ich auf Twitter und Facebook alles weitere, und wenn Du magst, folge mir dort einfach. Ich würde mich wirklich sehr freuen!
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Hi Bianca,
wir waren gerade mit unserem VW Bus in Slowenien (Bled/Lesce) und wollten eigentlich auch in den Triglav Nationalpark und zwar nach Ukanc, der See dort sieht einfach traumhaft aus. Uns war es dann aber zu schwül / gewittrig und wir sind vorläufig erstmal weiter nach Kroatien (Krk). Da uns hier auch die Kaltfront erwischt hat, hab ich mir die Zeit genommen und dein Tagebuch gelesen. Sehr schöne Berichte und tolle Bilder, die machen so richtig Lust auf unserem Rückweg ein paar Tage an der Soca zu verbringen. Vielleicht fahren wir aber auch nach Ukanc. Mal schauen, ich kann zwar noch nicht ganz die Voraussetzungen für die Staatsbürgschaft im Jetzt Land erfüllen, aber der Staatskunde Unterricht wird begierig aufgesaugt 😉
Viel Spass noch beim Treiben lassen und geniess Slowenien und die Natur.
LG
Jürgen
Hallo Jürgen,
wie schön, dass Ihr Euch auch treiben lässt ?? Schätze, die Kaltfront ist gerade überall großflächig, sodass man jetzt nirgends richtig trocken bleibt. Bin gerade in Bovec und es sieht so aus, als würde es sich einregnen. An Weiterziehen denke ich noch nicht.
Bin gespannt, für was Ihr Euch entscheidet ??
Ganz viel Freude auf Eurer Reise!
Bianca
Danke dir, wir bleiben noch ein paar Tage auf Krk, mittlerweile ist es ja wieder herrrliches Wetter und das Wasser hier ist top. Dann geht es evtl. zu den Plitvicer Seen und anschliessend wieder nach Slowenien. Mal schauen wie der Weg weiter geht 🙂
Dir noch ne schöne Zeit und viel Spass
LG Jürgen
Ja, das Wetter ist gigantisch gut ? Bin am überlegen, morgen noch auf den Krn zu wandern und dann am Mittwoch nach Tolmin zu gehen. Am Donnerstag geht’s ja schon wieder heimwärts mit mir. Leider. Irgendwie fehlt noch so viel, was ich mir gerne ansehen und erleben würde. Nuja. Slowenien rennt ja nicht weg ?
Was für tolle Bilder und welch ein wunderschönes Land!
Lieben Dank ?