Saarbrücken – Hersbruck mit der Bahn – es ist eine kleine Weltreise, wie ich feststelle. Draußen ist es schon längst dunkel und mein Körper signalisiert mir: Es ist Schlafenszeit. Ich ignoriere die schweren Lider, schließlich habe ich noch ein kleines Abenteuer vor mir: Eine Nachtwanderung mit anschließender Höhlenübernachtung. In meiner Hand zischt die Dose als ich sie öffne und sie kurz darauf an die Lippen lege. Das taurinhaltige Gummibärchengetränk fließt kühlend meine Kehle hinab und auch die Wirkung lässt nicht lange auf sich warten. „Nächster Halt: Hersbruck! Ausstieg in Fahrtrichtung: rechts“. Los geht´s!
Nachtwanderung mit Höhlenübernachtung [Donnerstag auf Freitag]
Beitragsinhalt
- Nachtwanderung mit Höhlenübernachtung [Donnerstag auf Freitag]
- Wanderung auf dem Fränkischen Gebirgsweg [Freitag]
- Mit Sit-on-Top Kajaks entlang der Pegnitz [Samstag]
- Intuitives Bogenschießen im Nürnberger Land [Samstag]
- Besuch der Geislochhöhle bei Münzinghof… [Sonntag]
- … und weiter auf den Heiner-Treuheit-Weg [Sonntag]
- Fazit: Pro und Contra Nürnberger Land
Da bin ich also: im Nürnberger Land. Draußen schlafen, (Nacht)wandern und Kanufahren darf ich hier, an einem sommerlichen Wochenende Ende Juli. Noch stehe ich auf dem Bahnsteig, während hektische Menschen an mir vorbei gehen und mich allein zurück lassen. Bis auf einer: Uli. Eigentlich von der Nürnberger Land Touristik doch heute privat, weil er genauso gerne draußen ist und wir schon ein paar Wochen vorher den leicht verrückten Plan ausheckten, in einer Höhle zu übernachten. Na denn: Stirnlampe auf und hinein in die Nacht!

Duster ist´s auf dem Weg zum Hohler Fels 😀

In dieser dunklen Grotte schlage ich mein Biwak auf
Am 1000 Höhenmeter Rundweg um Pommelsbrunn wandern wir eine gute Stunde hinauf zum Hohler Fels. Präpariert mit Wein und Tapas breiten wir zunächst Isomatten und Schlafsäcke aus, um uns dann dem feuerlosen Abendessen zuzuwenden. Herrlich, wie das schmeckt! Doch das Essen und der Wein fordern mich und ich merke, wie die Müdigkeit wieder kommt. Ein kurzer Blick auf die Uhr verrät: Es ist 2:26 Uhr. Spät genug, der Akku ist leer. Mein Schlafsack hüllt meinen erschöpften Körper ein und ehe ich mich versehe, versinke ich in einen traumlosen Schlaf.
Kurze Zeit später: Licht fällt durch den Höhleneingang als ich nach nur fünf Stunden Schlaf die Augen öffne. Alles ist friedlich da draußen – bis auf die Vögel, die heiter vor sich hin pfeifen. Uli schmeißt den Brenner an und macht uns Kaffee – das ist mal ein Service den ich mir gerne schmecken lasse. Danach packen wir zusammen und steigen ein kurzes Stück den Fels hinauf. Unsere Mission: Kuchen frühstücken. Der Ausblick dort oben ist unbeschreiblich: Von hier aus lässt es sich auf den Happurger Stausee blicken, der im matten Blau wie ein Teppich vor uns liegt. Einfach nur wun-der-schön. Da schmeckt das Frühstück gleich doppelt so gut!
- Beim Frankenlander auf seinem Blog, findest Du eine schöne Wanderung zum Hohler Fels.
- Kurze 3 km Wanderung von Hohler Fels nach Happurg.

So wache ich am liebsten auf: mitten in der Natur 😀

Der Hohler Fels am Tag. Mystisch, nicht wahr?

Aussicht vom Hohler Fels auf den Stausee von Happurg
Wanderung auf dem Fränkischen Gebirgsweg [Freitag]
Auch wenn wir hier oben noch Stunden ausharren könnten: wir müssen los. Uli möchte noch ein wenig für das Bloggertreffen vorbereiten und ich muss dringend noch ein paar Texte schreiben. Wir wandern eine knappe Stunde runter nach Happurg, wo wir ins Auto steigen, damit mich Uli in Hersbruck in der City rauswerfen kann. Lange muss ich nicht nach einer Bäckerei samt Frühstückskaffee suchen und quartiere mich dort mit Käsebrötchen und Apfelsaft ein wenig unter einem Sonnenschirm ein. Kann ein Tag perfekter starten?
Die Zeit vergeht dann wie im Flug: Mittags werde ich von Uli am Café wieder aufgegabelt, wir essen zu Mittag und sind anschließend pünktlich am Bahnsteig, um Hubert von travellerblog.eu sowie Simone von outzeit-blog.de und die Zwillinge Kathrin und Kristin von travelinspired.de, abzuholen. Endlich! Und dann geht es auch schon los: Direkt auf den fränkischen Gebirgsweg.

BloggerkollegInnen der #48Outdoor Kampagne des Nürnberger Lands
Die Sonne ist uns heute wohlgesonnen, besser kann es wirklich nicht sein. Der Weg führt zunächst durch das verzückende Dörfchen mit seinem mittelalterlichen Stadtkern. Lang laufen wir hier nicht, denn der Weg geleitet uns auf fast direktem Wege in den Wald. Volles Blattwerk schützt uns vor der Sonne und das saftige Grün schmeichelt meiner Seele – zum Durchatmen!

Schild des Fränkischen Gebirgswegs

Märchenhaftes Waldstück auf dem Gebirgsweg
Normalerweise führt der fränkische Gebirgsweg vom Frankenwald über das Fichtelgebirge und die Fränkische Schweiz zum Nürnberger Land – ganze 428 Kilometer ist er lang! Heute aber sind es wegen unseres Programms gerade mal fünf – angesichts meiner doch kurzen Nacht, genau richtig. Nach einer guten Stunde ist die Wanderung schon vorbei – jetzt heißt es: Herzlicher Empfang des Hotelchefs Hans im familiengeführten Landidyll Hotel Zum alten Schloss.
- Weitere Infos zum Fränkischen Gebirgsweg
- Wanderung (GPS Daten) vom Bahnhof Hersbruck zum Hotel Landidyll

Knapp am Ziel auf unserer kleinen Wanderung auf dem Fränkischen Gebirgsweg
Mit Sit-on-Top Kajaks entlang der Pegnitz [Samstag]
Die Luft ist bereits sommerlich warm, als ich morgens die Balkontür meines Hotelzimmers öffne. Strahlender Himmel begrüßt uns Erdbewohner und mein Herz macht einen Freudensprung. Auch wegen des Wetters aber vor allem: Es geht wieder auf´s Wasser! Nach der Fahrt mit einem mürrischen Taxifahrer (ich hoffe, sie sind nicht alle so 😀 ) empfängt uns Catalin von Be Free herzlich zu einer Tour, die ich so auch noch nicht machte. Auf Sit-on-Top Kajaks wird es heute rund 8 km die Pegnitz entlang gehen. Sit-on-Top Kajaks sind solche Kajaks, in denen man obenauf sitzt, anstatt mit Beinen und Po komplett drin zu sitzen. Weiterer Vorteil gegenüber klassischen Kanus: Sie sind spritziger und besser zu lenken – das wird uns noch viel Spaß bereiten.
Catalin weist unsere Truppe fachmännisch ein und wir bilden Zweierteams. Kathrin und ich teilen uns ein Sit-on-Top Kajak und finden schnell einen guten Takt. Die Pegnitz plätschert ruhig vor sich hin und ist voll mit Besuchern, was angesichts des schönen Wetters und des Wochenendes abzusehen war. Hier zeigen unsere Kajaks jedoch ihre Flexibilität, denn die meisten Paddler fahren große, schwere Kanus, die wir eins-fix-drei überholen und umpaddeln können. Dadurch haben wir immer wieder Streckenabschnitte, wo wir ganz für uns sein können. Traumhaft!

Hubert und Simone beim Paddeln

das bin ich 😉

Umheben des Sit-On-Top-Kajaks
Landschaftlich führt uns die Wasserstraße durch zivilisierte Ecken und birgt dennoch genug Natürlichkeit, um ein Gefühl von Wildnis in mir aufsteigen zu lassen. Vögel wie Schwäne und Enten sehen wir, schwarz-blaue Schmetterlinge und sogar eine Wasserratte lässt sich über mehrere Minuten beim Fressen beobachten, während Kathrin und ich uns ihr vorsichtig nähern.

Kathrin paddelt gemütlich vor mir
Es ist ziemlich warm am heutigen Tag, doch das kühle Nass kühlt den Körper mehr, als den meisten von uns lieb ist. Da kommt uns die Mittagspause in Vorra gerade recht: Hier stärken wir Körper und Geist und flacken uns danach auf die kleine Sonneninsel, die mit Liegestühlen Sitzmöglichkeiten in der Sonne bietet. Dazu einen leckeren Kuchen und heißen Milchkaffee – so mögen die Sachen trocknen!

Mittagspause in Vorra an der Pegnitz

Alle fröhlich beim Essen. Diese Pause ist verdient! 🙂
Ausgeruht und aufgewärmt schwingen wir uns wieder in die Sit-on-Top Kajaks und paddeln gemütlich weiter – die letzten Kilometer entlang, bis zum Ausstieg.

Alle Outdoor- und Reiseblogger nach der Paddeltour
- Hier findest Du unseren Kanu & Kajakverleih BeFree.
Intuitives Bogenschießen im Nürnberger Land [Samstag]
Mittlerweile sind wir wieder am Hotel und erfrischen uns mit kalten Getränken bis jemand in die runde fragt: „Was ist der Unterschied zwischen „normalem“ Bogenschießen und intuitiven Bogenschießen?“ Fragend wenden sich zehn Augen an Michael von Fuchs & Stier, der mit am Tisch sitzt und uns gleich ein paar Lehrstunden darüber erteilen wird, wie man mit Pfeil und Bogen umgeht. Beim intuitiven Bogenschießen, so erklärt er uns, geht es nicht um die technische Ausrüstung, sondern um die Kombination Gefühl und Erfahrung: unsere Intuition.

Welchen davon soll ich nehmen?
Nachdem wir ausreichend Flüssigkeit zu uns geführt haben, führt uns Michael nun auf die anliegende Wiese, wo eine Zielscheibe, verschiedene Holzbögen und jede Menge Pfeile liegen. Einer dieser Bögen sticht mir besonders ins Auge: er ist meine Wahl für unsere Übungen.
Nach wichtigen Sicherheitseinweisungen und erste Einführung in die Technik, darf nun jeder 3x schießen. Wichtig ist zu wissen: der Pfeil muss gar nicht das Ziel treffen. Intuitiv heißt auch, Erfahrungen zu sammeln – und genau das tun wir. So landen zunächst jede Menge Pfeile im Hang oder am Rande der Zielscheibe – und das ist gar nicht weiter schlimm. Es ist wie im richtigen Leben: aus Fehlern lernen. Es beim nächsten Mal einfach besser machen. Michael hält uns an, jeden Schuss im Kopf „ausklingen“ zu lassen, um uns selbst die Chance zu geben, für drei Sekunden darüber nachzudenken, warum der Pfeil dort landete, wo er landete. Nur das gibt uns die Möglichkeit, den nächsten Schuss besser zu machen.

Michael spannt den Bogen

Ich spanne den Bogen

Pfeile in der Zielscheibe
Ich mag diesen philosophischen Ansatz wirklich sehr und merke, wie ich konzentrierter werde. Ein Schuss und – ZACK! Einundzwanzig. Zweiundzwanzig. Dreiundzwanzig. Ich verharre in der Pose, wo ich meinen rechten Arm an der Backe halte, während der Pfeil schon längst in Zielrichtung geflogen ist. Ganz automatisch werden die Schüsse sicherer und es macht zeitgleich einen Riesenspaß. Wir entfernen die Zielscheibe noch ein wenig mehr von unserer Abschussposition und üben weiter. Das kann echt zur Sucht werden und ich bin nicht die einzige, die Blut leckt.
Die Zeit vergeht buchstäblich wie im (Pfeil)Flug. Der Magen knurrt und von der Hotelterrasse wehen uns schon erste Düfte vom Grill herüber. Ausgepowert (Kajak + Bogenschießen = Schultermuskelnbeanspruchung!) kehren wir zum Hotel zurück, lassen es uns so richtig schmecken und den Abend bei einem Lagerfeuer genüsslich ausklingen. Ich bin dann auch gleich draußen geblieben und habe die Nacht unter´m Sternenhimmel verbracht… Was sonst? An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an den Hotelchef Hans für die herzliche Vorbereitung <3
- Wikipedia: Mehr zu intuitivem (traditionellem) Bogenschießen.
- Intuitives Bogenschießen im Nürnberger Land mit Michael von Fuchs & Stier.

Und alle auf ein Zeichen: Schuss!

Das Lagerfeuer steht bereit, hier klingt der Abend wunderbar aus.
Besuch der Geislochhöhle bei Münzinghof… [Sonntag]
Und wieder komme ich in den Genuss einer Höhle, je öfter das passiert, desto mehr faszinieren sie mich. Der Sonntagmorgen beginnt schon mit 17 Grad und es verspricht ein heißer Tag zu werden. Wir lassen uns das Frühstück schmecken und werden wieder vom selben mürrischen Taxifahrer abgeholt, allerdings diesmal mit besserer Laune. Er mag uns wohl 😉 Westlich von Velden liegt der Münzighof, von dem wir aus um Punkt 10 Uhr in den sonnigen Tag starten.
Nach gerade mal knapp 3 km sind wir da: Der Schachtabstieg der Höhle führt über die Reste einer alten Steintreppe (die Höhle war um 1900 einmal Schauhöhle) und erreicht darüber das horizontal verlaufende Höhlensystem mit Gängen, Hallen und reicher Versinterung. Dem Infoschild zufolge soll zeitweise ein flacher Höhlensee (etwa 12x5m) vorhanden sein – den wir jedoch nicht gesehen haben. Allerdings lässt er sich vermuten: Wer sich etwas tiefer rein traut, wird schnell auf sehr lehmig-matschigen Boden stoßen, der ohne Zutun von einigen Litern Wasser, so nicht hätte entstehen können.

Hier geht´s lang! Die Geislochhöhle ist gut ausgeschildert.

Kathrin und Kristin beim Einstieg in die Geislochöhle
Hier unten ist es wirklich stockfinster und richtig kühl. Eine Wohltat, denn draußen wurde es immer wärmer und vor allem schwüler. Blöd, dass ich meine Stirnlampe nicht dabei habe, doch das Smartphone tut´s auch. Damit lassen sich verwinkelte Gänge erkennen und erschließen, auch die funkelnden Tropfen an der Höhlendecke werden sichtbar. Funkelnd und schimmernd, wie in einer Höhle aus Silber. Irre.
Warum ist die Geislochöhle so berühmt?
Die mächtigen Lehmeinlagerungen baute man in den vergangenen Jahrhunderten als „Terra sigillata“ (Siegelerde) zu Heilzwecken ab. Durch diese Heilerde wurde das Geisloch weltberühmt. Es ist heute ein bedeutendes Natur- und Kulturdenkmal.
- Wanderkarte vom Münzinghof zur Geislochhöhle mit GPS
- Wikipedia: Mehr Infos zur Geislochhöhle

Schimmernde Wassertropfen in der Geislochhöhle

Hubert und Uli beim Ausstieg aus der Geislochhoehle
… und weiter auf den Heiner-Treuheit-Weg [Sonntag]
Die Sonne hat die Luft um uns merklich aufgekocht, als wir aus der Geislochhöhle heraus steigen. Geschützt vom Blattwerk des Waldes wandern wir über seine Schattenspiele und befestigten Waldwegen hin zu einer Lichtung. Strahlendblauer Himmel begrüßt uns, als wir aus dem Wald kommen und erbarmungslos brennt nun die Sonne auf unsere Köpfe. Die Hitze strengt mich sehr an, irgendwie mag ich es dann doch lieber kühler beim Wandern. Rechts von uns lassen wir eine Golfanlage liegen und laufen am Waldrand entlang, der hier und da Schatten spendet. Bis uns eine Horde Ziegen beim Reimehof meckernd entgegen läuft und auf Ziegisch sagen: „Füttert uns! Füttert uns!“ (Hinweis: soll mir mal jemand das Gegenteil beweisen). Natürlich haben BloggerInnen kein Ziegenfutter dabei, sondern nur geschmacklose Kameras, die vor die unzähligen Ziegennasen gehalten werden. Wir gehen weiter – mit einem großen Anhang meckernder Fans, die einfach nicht lockerlassen wollen. Doch am Zaun lassen sie uns schließlich ziehen – in Hoffnung, bald die nächsten Wanderer zu begrüßen.

Verträumtes Wandstück auf dem Heiner-Treuheit-Rundwanderweg

Wanderweg am Golfplatz

Süße Ziegen auf der Wanderung
Die Aussicht entlang des Waldrandes ist herrlich, trotz dass von oben der Planet alles dafür zu geben scheint, mich zu verdunsten. Das nächste Highlight – und natürlich wieder eine Höhle – ist die Andreaskirche. Gut, eigentlich ist es mehr eine Grotte, doch ist sie nicht minder so imposant. Überhaupt gibt es hier im Nürnberger Land richtig viele davon: das ist nicht nur für eine Outdoor-Enthusiastin wie mich etwas, sondern sicher auch spannend für Familien mit Kindern.

In der Andreaskirche im Nürnberger Land

Felsformationen im Nürnberger-Land nahe der Andreaskirche
Wenige Kilometer später stoßen wir wieder auf die fließende Pegnitz. Der Drang, mich gleich und hier und jetzt ins Wasser zu stürzen steigert sich ins Unermessliche. Fröhliche Kanufahrer paddeln vorbei und ich sehe ihnen neidisch hinterher. Trotz allem meint es der Weg nun gut mit uns: wieder von der prallen Sonne gestützt lässt sich die Pegnitz auch so genießen. Eine wagemutige Kletterin entdecke ich am gegenüberliegenden Felsen und schaue ihr faszinierend eine Weile lang zu.

Kletterkünstlerin an steilem Fels.
In Lungsdorf machen wir eine kurze Pause und trinken kalte Apfelsaftschorle an einem Imbissstand mit Sonnensegel und brummender Wespengesellschaft. Ausgeruht geht´s nach zehn Minuten weiter, doch nicht bevor wir uns alle an einem öffentlichen Brunnen erfrischen. Ich benetze Gesicht und Arme mit dem kühlen Wasser – es tut so gut! Jetzt kann es dann wirklich weiter gehen und das geht es auch: zunächst schwitzend den Berg hinauf und dann mit atemberaubender Aussicht auf das Dörfchen mit seinen alten Bauten. Bevor es dann wieder bergab geht, gönnen wir uns eine kleine, steile Abkürzung, bis wir wieder auf einem schmalen Pfad gelangen und unten auf die Pegnitz stoßen. Hier in Velden ist unsere Wanderung nun beendet und wir lassen uns auf der Sommerterrasse eines Wirtshauses verschiedene Nürnberger Köstlichkeiten schmecken.
- Wanderkarte auf dem Heiner-Treuheit-Weg (von der Geislochhöhle ausgehend nach Velden)

Kajakfahrer auf der Pegnitz: Ein bisschen neidisch bin ich schon 😀

Die Pegnitz bei Velden

Sonnenschutz in Form von Schatten 🙂
Fazit: Pro und Contra Nürnberger Land
Als Contra gibt es wahrlich kaum etwas zu berichten: lediglich die Gastronomie ist nicht optimal auf Vegetarierinnen, wie mich, eingerichtet. Hier gilt es, einen genauen Blick auf die Karte zu werfen und notfalls Bratkartoffeln mit Gemüse zu bestellen. Unschlagbar ist das Preis-Leistungsverhältnis, das definitiv auf die Pro-Seite kommt, wie auch:
- die große Vielfalt an Höhlen und Grotten
- unendlich viele Outdoorsport-Möglichkeiten: Das Nürnberger Land ist nicht nur zum Wandern und Paddeln gut, sondern auch zum Biken und ist im übrigen ein Mekka für Kletterer
- Hier kommen sowohl Familien als auch Extremsportler voll auf ihre Kosten – da ist für jeden Geschmack etwas dabei
- eine hohe Gastfreundschaft – egal wo man is(s)t.
- Leckeres Bier
- Die Orte sind weitestgehend gut mit der Bahn DB Regio Bayern angeschlossen – das Auto darf man gerne stehen lassen.
In jedem Fall heißt mein Fazit: Daumen hoch für das Nürnberger Land!
Pro-Tipp: Lest auch die Berichte von Simona, Hubert, Kathrin und Kristin durch! <3
- Ein Besuch im Nürnberger Land lohnt sich – Rückblick auf ein Outdoorwochenende | travellerblog.eu
- 7 Outdoor Tipps im Nürnberger Land | travelinspired.de
- Nürnberger Land: Das Outdoor Lexikon | outzeitblog.de
Disclimber: Ich wurde vom Nürnberger Land Tourismus zu dieser Reise eingeladen. Herzlichen Dank dafür! Selbstverständlich bleibt meine Meinung davon unbeeindruckt – schließlich lebt lebedraussen! von authentischer Berichterstattung.
Hey Bianca,
was für ein toller Beitrag! Da möchte ich mich am liebsten gleich wieder zurück beamen in unser geniales Outdoor-Wochenende. Schade, dass der Sommer schon wieder vorbei ist. Für uns geht es nächstes Wochenende wieder ins Nürnberger Land. Mal sehen, ob der Herbst auch überzeugen kann. Bin schon ganz gespannt auf die nächste Runde Bogenschießen 🙂 Schade, dass du diesmal nicht dabei bist. Toi, toi, toi für den Megamarsch!
Liebe Grüße, Kathrin
Hallo Kathrin,
ach, wir haben doch so ein Glück hier, immerhin vier Jahreszeiten zu haben. Ich bin mir sicher, Euch wird das Nürnberger Land auch im Herbst gefallen! Vielleicht komme dann ich noch im Winter hin und dann fehlt nur noch jemand, der den Frühling entdeckt 😉 Ich bin aber gespannt auf Eure Erlebnisse und beneide Euch schon sehr um das Bogenschießen. Ihr werdet Parcours machen, oder? Darauf hätte ich ja MEGA Lust 🙂
Und danke Dir für´s Daumendrücken für den Megamarsch! Das kann ich nur zu gut gebrauchen 😀
Liebe Grüße,
Bianca
Das mit dem Bier kann ich bestätigen, vor allem das nachts am Feuer. Das war lecker… Und es war ein tolles Wochenende mit Dir und den anderen! Selbst ich als eigentlich nur Wanderer fand alles toll. Gut, bis auf den nassen Popo und die schulterschmerzen beim Kanu fahren ?
Aber ich komme auch gerne wieder!
Ja, der nasse Popo war auf die längere Zeit wirklich nichts ? Aber ich würde es wieder tun. Wer weiß: Vielleicht gibt’s ja mal ein Revival? ?
Hey,
ganz toller Beitrag! Schön dass es euch bei Uli im Nürnberger Land so gut gefallen hat. Ihr wart sogar an Ecken die ich noch nicht mal besucht habe.
Vielen Dank für die Erwähnung der Wanderbeschreibung zum Hohlen Fels und viele Grüße
Oli