Auf´s Rad schwingen und die Natur genießen. Caro von Gipfelträumer.de hat genau das für sich entdeckt und lieben gelernt. Ich freue mich daher sehr, sie bei der Interviewreihe sportlicher Gastblogger dabei zu haben. Warum sie das Biken für sich entdeckte, obwohl sie sich lange Zeit nicht damit identifizierten konnte, erzählt sie uns hier.
Für alle die mich noch nicht kennen, mein Name ist Caro und ich bin Bloggerin bei dem Outdoorblog Gipfelträumer. Unsere Themen beziehen sich hauptsächlich auf das Biken, Wandern und Ski fahren. Wenn ich nicht gerade am Laptop sitze und einen Artikel schreibe, verdiene ich mein Geld als Hörgeräteakustikmeisterin, hocke auf dem Bike, stehe auf den Ski oder versuche gerade irgendeinen Berg zu erklimmen.
Vor ungefähr 5 Jahren habe ich Moritz kennen und lieben gelernt.
Beitragsinhalt
Seit Oktober 2014 betreiben wir gemeinsam unseren Blog. Moritz fährt schon seit einigen Jahren Downhill und Mountainbike. Ich konnte mich lange Zeit erst gar nicht damit identifizieren. Doch eines Tages entschloss ich mich dazu, mir auch ein vernünftiges Bike zu kaufen. Die Investition war anfangs sehr schmerzhaft, da ich mir immer noch nicht sicher war, ob ich mich damit überhaupt so anfreunden konnte wie Moritz. Doch diese Gedanken verflogen nach sehr kurzer Zeit sehr schnell. Ich habe mein Fahrrad super gern und würde es nie wieder her geben.
Wie es dazu gekommen ist erzähle ich euch jetzt:
(Alle meine Erfahrungen kannst du auch unter der Serie „Girls on Bike“ auf Gipfelträumer nachlesen!)
Als ich mein neues Bike hatte war ich schon sehr stolz und auch voller Euphorie. Wir wollten eine kleine Runde bei uns in der Umgebung drehen, um auch ein paar Waldpassagen auszutesten. Das Ende vom Lied war, dass ich bei meiner ersten richtigen Tour so einen mega Sturz hinlegte, dass für mich das Biken erst einmal gestorben war…. wäre nicht Moritz gewesen.
Er holte mich aus dem „Angstloch“ hervor und konnte mich soweit motivieren, dass ich es noch einmal versuchen wollte.
Von Tour zur Tour wurde ich besser und konnte immer mehr Mut und Motivation fassen. Es gab immer wieder Stürze, Niederlagen, Wut und Hass, doch das alles konnte nicht gegen die Erfolge, die Aussichten, den Spaß und den freien Kopf ankommen.
Biken ist mittlerweile eine riesen große Leidenschaft von mir geworden und ich würde es niemals missen wollen.
- Biken ist Angst überwinden.
- Biken ist Mut schöpfen.
- Biken ist über die eigenen Grenzen gehen.
- Biken ist seinen eigenen Körper zu überlisten.
- Biken ist frei zu sein.
- Biken ist anstrengend.
- Biken ist schweißtreibend.
- Biken ist motivierend.
- Biken ist faszinierend.
Biken ist mein Leben.
Viele Menschen würden gern auch auf das Bike steigen und super gut fahren können, doch haben eine Menge Angst, weil es immer wieder welche gibt, die besser sind und einem ein schlechtes Gefühl geben.
Dein Level ist dein Standpunkt. Du musst dich nicht nach anderen richten sondern nur nach dir selbst. Auch ich habe ganz klein angefangen und stehe immer wieder vor der Herausforderung nehmen Leuten auf dem Bike zu stehen, die wesentlich besser fahren als ich, aber das ist egal. Denn mein Level zählt. Mir muss es Spaß machen und Freude bringen.
Das Rezept besteht aus dem Glauben an dich selbst.
Also steig auf dein Bike und fahr los, mache deine Erfahrungen und werde besser.
Die Frau auf dem Bild bin ich, als ich meine „Schreckensstrecke“ zum ersten Mal geschafft habe. Ich glaube das Bild zeigt ganz gut, dass sich harte Arbeit lohnt. Ich habe es mit meinen eigenem Level geschafft.
Vielen lieben Dank, Caro, für das Interview und den tollen, persönlichen Einblick!
Liebt Ihr das Biken ebenso wie Caro? Was gibt es Euch im Leben?
