Werbung | Luxemburg ist eine traumhaft schöne Wanderdestination. Die bizarren Felsformationen in der kleinen luxemburgischen Schweiz zogen mich schon mehr als einmal an und es ist ein noch nicht verwirklichter Traum, den Mullerthal Trail zu wandern. Dennoch kommen mir an einem Februar-Wochenende zwei Dinge zugute: Dank der Möglichkeiten im Mullerthal lassen sich sehr leicht einige schöne Wanderwege ausarbeiten und sogar spontan finden. Und dank Naturhäuschen.de haben wir eine Plattform zur Hand, auf der mein Partner und ich eine urig kleine Übernachtungsoase mitten in der Natur und am Mullerthal Trail gefunden haben. Im Beitrag füge ich Euch beide Wanderwege hinzu mit besonders vielen Felsformationen und auch, wo wir über das Wochenende untergebracht waren und was Dich auf Naturhäuschen.de noch an naturnahen Unterkünften erwartet.

Wir möchten für ein Wochenende weg: einfach mal abschalten, wandern gehen, die Seele baumeln lassen. Luxemburg bietet sich für uns an, von Zuhause aus ist die Anfahrt, bis zu unserer Unterkunft in Eppeldorf, kurz. Auch war uns wichtig, nah an den Wanderwegen zu wohnen und es uns, wann immer uns danach ist, gemütlich machen zu können – beim Essen, Wein und in der Nacht in einem kuschlig warmen Bett.
Das sehr kleine, gemütliche Dorf liegt wirklich herrlich abseits von allem Trubel. Vogelgezwitscher und Windrauschen sind das einzige, was man hier hört. Ich komme zuerst an und werde herzlich empfangen. Meine Gastgeber führen mich in ihrem Häuschen herum, das früher mal ein Musikraum für den Herr des Hauses war – davon ist heute nichts mehr zu sehen. Stattdessen: zwei Stockwerke hat das Ferienhaus, eine nagelneue Küche, ein stilvoll gestaltetes Bad und in der oberen Ebene gibt es einen geräumigen Wohn- und Schlafbereich mit unseren Betten. Die stehen direkt unter der Dachschräge was mit den schweren Holzbalken im Raum und den erdigen Farben, zusätzlich zur Gemütlichkeit beiträgt.


Am nächsten Tag beim Frühstück, suchen wir uns mögliche Wanderwege heraus. Vor allem soll er an möglichst vielen Felsformationen entlang gehen, was Teile des Mullerthal Trails bieten. Erschwerend kommt leider ein Problem dazu: ich fühle mich krank und hatte es schon schwer, überhaupt aus dem Bett zu kommen. Wie lang ich heute also wandern kann steht in den Sternen und bedeutet, dass wir unterwegs möglichst flexibel sein sollten, um notfalls abbrechen zu können. Dennoch sind wir guter Dinge.

Erster Wandertag: Mullerthal (Schiessentümpel) – Schloss Beaufort
Beitragsinhalt
Wir parken ganz in der Nähe des berühmten Schiessentümpels und folgen von hier der Route 3 des Mullerthal Trails, also immer dem rotem M auf weißem Grund. Eine riesige Felswand führt den Pfad auf dem wir wandern, vorbei an mehreren Wasserfällen und verträumten Brücken. In Mullerthal selbst nehmen wir, mehr versehentlich, die Umleitung und landen prompt auf der Route 2 des Mullerthal Trails. Doch das stört zum Glück nicht weiter. Dass ich den Tipp mit der Taschenlampe vor ein paar Tagen ernst meinte, findet mein Begleiter in der Räuberhöhle heraus: Auf der steilen Leiter geht es runter in einen tiefen dunklen Schlund, der uns nach wenigen Metern und durch einen schmalen Felsspalt wieder ins Draußen führt. Und immer wieder kommen wir nah an meterhohe Wände, durch die man sich mal mehr, mal weniger durchzwängen muss. Besonders schön ist es am Predigtstuhl: der Weg allein dorthin ist schon atemberaubend, doch als wir dazu den Weg durch das Binzeltschlüff entdecken, werden die Augen immer größer. Ein Abenteuerspielplatz – nicht nur für Kinder! Rund 14 km und bis zum Schloss Beaufort wandern wir, bis mir die Energie ausgeht. Die Erkältung zwingt uns nun doch zum Abbruch und ich schleife mich bis zur Bushaltestelle in Beaufort. Ein Glück: der letzte Bus fährt in 30 Minuten und fast bis vor die Haustür nach Eppeldorf. Durchgefrohen aber glücklich, beziehen wir am frühen Abend wieder unser Ferienhaus in der Natur und überlegen schon für morgen, welchen Wanderweg wir nehmen wollen.


Tag 2: Felsentour bei Berdorf
Die letzte Nacht war deutlich besser als die davor, denn das neue Nasenspray hielt was es verspricht. Ausgeruht bereite ich den Kaffee vor und backe die mitgebrachten Brötchen. Während des Frühstücks entscheiden wir uns für eine kleine und dennoch sehr felsenreiche Tour, die ich vor wenigen Jahren ging – wenn auch anders herum. Unseren Wagen haben wir vor dem Campingplatz in Martbusch bei Berdorf geparkt und sind von dort nach Norden los. Die ersten tiefen Felsschluchten begegnen uns bereits auf den ersten Metern und lassen uns staunen. Über einen Feldweg machen wir einen Bogen und wandern nach diesem Richtung Süden weiter – mit einigen felsigen Highlights wie dem Felslabyrinth dem Sieweschlüff mit der 30 cm Spalte. Ich sag Euch: nichts für Klaustrophobiker! (Tipp: es lässt sich aber umgehen, keine Sorge 😉 ). Diesmal waren wir nur 5 km unterwegs, doch das war wegen der vielen Sehenswürdigkeiten völlig in Ordnung. Hier ein paar Impressionen von der Tour:

Fazit: gerne wieder!
Ich kann es nicht anders sagen: es war ein perfektes Wochenende. Dank Naturhäuschen.de findet jeder sein kleines Traum-Ferienhaus abseits der Touristenströme. Wir haben unser Wochenende in Luxemburg mehr als nur genossen und werden das sicher nicht zum letzten Mal gemacht haben!
Disclaimer: ich wurde von Naturhäuschen.de eingeladen, um mir ein Bild vom Angebot und der Plattform zu machen. Da mir authentische Berichterstattung wichtig ist (und ich weiß, dass nichts anderes erwartet wird), bleibt meine Meinung davon unberührt.