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Eseltrekking im Pfälzerwald

Als mir Yan schrieb und mich fragte, ob ich über sein Angebot zum Eseltrekking schreiben wollte, war ich neugierig geworden. Bislang war ich vor vielen Jahren auf eine weihnachtliche Eselwanderung im saarländischen Bliesgau unterwegs, doch Yans Idee ist etwas besonderes: Im Pfälzerwald wandert er mit seinen Eseln und einer Gruppe von Menschen insgesamt sieben Tage und sechs Nächte. Übernachtet wird in Zelten mitten in der Natur. Und das beste ist: Mit einem Teil seines Erlös unterstützt er gleichzeitig den Verein Rettet den Regenwald e. V..

Wer mich kennt, weiß, dass ich diesen Weblog nicht aus monetären Gründen betreibe. Hinzu kommt meine Liebe zu Tieren und zum Trekking. Und die langen Telefonate mit Yan ließen mich einen Charakter kennenlernen, der mich inspiriert: Wenn er Möglichkeiten sieht, etwas für Natur und ihre Naturliebhaberinnen und -liebhaber tun, geht er dieses Projekt an, auch wenn es nicht immer einfach ist. In diesem Interview erzählt er uns, wie sich die Idee des Eseltrekkings im Pfälzerwald manifestierte, lässt uns hinter die Kulissen blicken und stellt sein Angebot natürlich auch vor. Einmal im Jahr findet es statt: Wer also schnell ist, kann sich noch einen der begehrten Plätze ergattern!

Anmerkung zum Gendern: Im Interview gendert Yan auf seine Weise, denn er findet diese Form spricht sich noch gut und wird durch das :a der weiblichen Vornamen dennoch femininer. 

Offenlegung: Ich bekomme dafür kein Geld (es ist ein kleiner Verein), sondern wünsche mir lediglich, dass Euch sein Angebot gefallen könnte, auch um den unschätzbaren Wert unserer Natur zu erhalten und zu schützen ❤️ Viel Spaß beim Interview!

Für wen sind die von dir angebotenen Eseltrekking-Touren im Pfälzerwald geeignet?

Als mir vor vielen Jahren die Idee kam, im Pfälzerwald eine Eseltrekkingtour möglich zu machen, habe ich mich gefragt, wer überhaupt eventuell Interesse an einer solchen haben könnte. Mittlerweile wurde mir diese Frage beantwortet, da sich schon die unterschiedlichsten Menschen diesem „Eselkarawaning“ angeschlossen haben. Zunächst hätten wir da die Singles im jungen und mittleren Alter. Frauen, die vielleicht etwas eher zur Geselligkeit neigen, sind meist etwas überproportional vertreten. Der Typus unrasierter Einzelkämpfer mit Minimalausrüstung findet sich hingegen eher selten ein. Wagt er aber einen Versuch, findet er meist dann doch Gefallen an der so ungewohnten Reisegesellschaft. Dann haben wir da die Familien. Die Kinder freuen sich an den Eseln, die Eltern auch, aber auch daran, dass sie das Gepäck ihres Nachwuchses nicht tragen müssen und nicht alle halbe Stunde die Frage gestellt bekommen, wie weit es noch sei. Eigenartigerweise zeigt sich auf dieser Wanderung, dass Kinder durchaus in der Lage sind einige Kilometer zu laufen. Mag es wohl daran liegen, dass im Beisein der lustigen und so ausdrucksstarken Esel keine Langweile aufkommt?!? Kommen wir zu einer weiteren Kategorie – das junge Pärchen. Dieses will die noch so frische Beziehung keiner unnötigen Belastungsprobe unterziehen und verzichtet noch auf den stressigen Mehrtagesalleintrip, der permanent zu einvernehmlichen Entscheidungsfindungen auffordert. Diese können beispielsweise folgende Themen betreffen: Nach links oder rechts oder doch besser zurück? Wieso sind die Rucksäcke so sauschwer, obwohl das Wichtigste fehlt und wie wollen wir das Problem jetzt lösen? In der Frage, öfter kurze Pausen oder besser wenige lange, ergibt sich ein Patt. Wen haben wir noch?! Die erfahrenen, mittlerweile etwas in die Jahre gekommene, aber immer noch rüstige Wander:a. Sie kennen die wichtigsten Outdoortricks, die sie auch gerne an die nächste Generation weitergeben. Blöd nur, dass mittlerweile der Rucksack etwas schwer geworden ist. Dafür schätzen sie den Eseltrageservice umso mehr. Wie man sieht kommt da eine bunte Mischung raus. Und gerade diese Inhomogenität hat sich als unschlagbarer Vorteil im unerbittlichen Überlebenskampf auf einer Trekkingtour herausgestellt. Jede Personengruppe bringt ihre Kompetenzen ein und glättet die Extreme. Dann gibt es da noch eine weitere Spezies, die sich besonders für eine Eseltrekkingtour eignen: die Esel! Ihnen merkt man mehr an, wie sehr sie sich freuen, sobald ihnen klar wird, dass es wieder auf Tour geht. Esel sind nämlich, entgegen der landläufigen Meinung, sehr lauf- und unternehmungsfreudig. Leider gibt es jedoch viele Esel, die sich auf ihrer Weide unsagbar langweilen, weil sie viel zu selten die Möglichkeit bekommen die Welt zu entdecken.

An dieser Stelle möchte ich nun auf das Wort „Trekking“ eingehen. Wollen wir mal zuerst sehen, wie das Wikipedia erklärt: „Dieser Begriff stand vormals für Menschen, die auf einer mehrtägigen Suche nach neuen Siedlungsgebieten durch abgelegene Regionen zogen.“ OK – eine Trekkingtour ist also im eigentlichen Sinne eine mehrtägige Wanderung, bei der man in der freien Natur übernachtet. Ja, du hörst richtig: in der Natur! Also nicht auf einem Campingplatz mit seinen zivilisatorischen Errungenschaften wie Dusche und Pizzabringservice und schon gar nicht in einem Hotel. Stattdessen übernachtet man an abgelegenen Orten. Beim Eseltrekking sind dies meist Wiesen am Waldesrand, die so zivilisationsfern sind, dass man auch keine Straße mehr hört und dafür eher das rufende Käuzchen. Die Esel finden hier über Nacht ihr Futter. Die Lichtung ermöglicht darüber hinaus den Trekk:an den Blick zum Sternenhimmel. In einer Vollmondnacht hat man hier noch so viel Licht, dass man locker auf eine Taschenlampe verzichten kann. In einem Lager mitten im Wald ist das nicht möglich. Da wir auf unserer mehrtägigen Eselwanderung alles Notwendige mitführen, also neben Zelt und Schlafsack, auch Verpflegung und Kocher, fehlt es uns auch an nichts. Unsere hygienischen Bedürfnisse erfüllen wir, in dem wir täglich – meist um die Mittagszeit, wenn es angenehm warm ist – eine Gelegenheit nutzen, in einen See oder Bach zu hüpfen.

Was bedarf es, um an einer dieser Touren teilnehmen zu können?

Es braucht keine Vorerfahrung oder besondere Fertigkeiten, um bei dieser Eseltrekkingtour teilnehmen zu können. Jedoch sollte man mit seiner Ausrüstung vertraut sein, sein Zelt kennen und wissen wie man es aufbaut und in der Lage sein seinen Kocher zu bedienen. Die Teilnehm:a erhalten vorab eine Empfehlungsliste betreffend der Ausrüstung und der Verpflegung, die mitgebracht werden sollte – das erleichtert das Packen ungemein. Da man Zeit für das Auf- und Abbauen des Lagers, Baden und Besichtigungen benötigt, bleiben die täglichen Gehstrecken in einem überschaubaren Rahmen. Insofern sind die Tagesetappen auch von Kindern ab zirka 8 Jahren gut zu schaffen. Der Großteil des Gepäcks wird von den Eseln getragen, selbst trägt man noch das Gewicht eines durchschnittlichen Tagesrucksackes. Unbeschwertes Reisen nenne ich das.

Wie bist du überhaupt zum Eseltrekking gekommen und welche Motivation steckt für dich dahinter?

Es ist schon viele Jahre her, da hatte ich selbst zusammen mit Freunden in Südfrankreich eine Eseltrekkingtour unternommen. Ich erinnere mich noch gut an den ersten Tag. Der Eselverleiher, bei dem wir zwei Esel geordert hatten, erklärte uns auf was wir zu achten hätten. Nach ´ner knappen Stunde war die Einweisung abgeschlossen und wir uns selbst überlassen. Mit der uns übergebenen Routenbeschreibung zogen wir los und nach zwei Stunden standen wir an einer Furt, die es zu durchwaten galt! Wer Esel kennt, der weiß, dass dies eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit ist, denn Esel sind extrem wasserscheu. Mit viel Zeit, List und Tücke ist es uns dann doch irgendwann gelungen. Zum Glück hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon etwas Erfahrung mit Langohren, denn da hatte ich schon einige eintägige Packeselwanderungen geleitet, was mir zu Gute kam. Wie mag es aber denen auf ihrer Tour ergangen sein, die nicht auf Huftiererfahrung zurückgreifen konnten?!

Noch lange habe ich von meinen inneren Bildern gezehrt und bald reifte der Wunsch eine weitere Eseltrekkingtour zu unternehmen. Diesmal aber wollte ich mein Heimatland Deutschland durchstreifen. Meine Suche nach einem Anbieter für Eseltrekkingtouren erbrachte kein Ergebnis – damals gab es niemanden, der so etwas anbot! Das kann so nicht bleiben, dachte ich mir; was in Frankreich geht, muss doch auch hier zu Lande machbar sein. Und da meine Heimatregion, der Pfälzerwald, Südfrankreich in nichts nachsteht, reifte in mir der Entschluss an diesem unmöglichen Umstand etwas zu ändern. Zum Glück wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wie viele Hürden genommen werden müssen, um einer Eseltrekkingtour in Deutschland zur Realität zu verhelfen – ich wäre dieses Projekt bestimmt nicht angegangen! Das ist möglicherweise auch der Grund, warum mir, meiner Kenntnis nach, bisher niemand nachgefolgt ist …

In der Erinnerung an diverse „Reiseherausforderungen“, war mir bald klar, dass sich wohl die meisten Eselfreunde auf einer geführten Tour wohler fühlen dürften. Und da ich selbst lieber mit Eseln unterwegs bin, als Esel zu verleihen, begann die Idee zu reifen, selbst ein Eseltrekking zu leiten und zwar hier vor meiner Haustür, im Wasgau, also dem südlichen Pfälzerwald. Dieser so liebliche Landstrich eignet sich besonders als Reiseziel. Hier wechselt sich Mischwald mit sonnenbeschienenen Wiesen ab, Felsen erheben sich mächtig bis in eine Höhe von 60 m, Burgen wollen erkundet werden, Waldgaststätten bieten ihre Spezialitäten an. Steht man auf einer Bergkuppe oder einem der besagten Bundsandsteinfelsen und lässt den Blick schweifen, könnte man meinen, man wäre in Kanada. Bis zum Horizont reit sich ein Berg an den anderen – kein Wunder, befindet man sich ja in Deutschlands größtem zusammenhängendem Waldgebiet. Sicherlich gibt es hier noch Bereiche in die noch kein Mensch vorzudringen vermochte … und die Abenteuer verheißen …

Meine grundlegende Motivation liegt darin Menschen in die Natur zu bringen. Nur was man kennt und positiv erlebt hat, mag man auch schützen. Vielleicht kann ich ein klein wenig dazu beitragen, dass der Wert der Natur vermehrt erkannt wird. Ach, da fällt mir ein – ein Teil der Aktionseinnahmen fließt im Übrigen zu lokal tätige Organisationen, die sich dafür einsetzten, dass die Natur hier im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen erhalten bleibt und nicht anderen Verwendungen zum Opfer fällt. Da Naturfreizeiten Natur benötigen, finde ich es sinnvoll, wenn ein Teil des Erlöses, für deren Erhalt verwendet wird. (Sehr würde mich freuen, wenn auch andere Organisationen und Vereine, die Aktivitäten im Bereich Natursport / Naturerleben durchführen, einen kleinen Einnahmenanteil dem lokalen Naturschutz zukommen lassen würden.) Darüber hinaus wird auch der Verein „Rettet den Regenwald“ unterstützt, weil die großen Urwälder, welche viel CO2 binden und somit das Klima schützen, dazu beitragen, dass auch hier zu Lande auch zukünftig noch gesunde Wälder wachsen.

Was ist das Besondere an den Eseln und was schätzen deine Teilnehmende und du an diesen Grautieren?

Man kann sich keinen besseren Reisebegleiter wünschen. Vom Charakter her ist der Esel unübertroffen. Er vereint in sich eine Vielzahl von Tugenden.

Er ist ein genügsames und dennoch ausdauerndes Tier. Dadurch hat er in früheren Zeiten seinem Herrn zu Reichtum verholfen. Das Märchen vom Goldesel spielt darauf an. Der Esel ist meist ein entspannter Zeitgenosse. Wenn wir an einer Pferdekoppel vorbeikommen, lassen sich sehr gut die unterschiedlichen Charaktere studieren. Während die Pferde beim Anblick der Esel nervös auf der Koppel hin und her rennen, bleiben die Esel gechillt. Anrührend ist ihre Sanftmut. Es dauert nicht lange bis man einen Esel in sein Herz geschlossen hat. Es soll schon vorgekommen sein, dass am Ende der Mehrtageswanderung der Verabschiedung Tränen geflossen sind. Die Esel sind aber auch mutige Tiere und verjagen Hunde, Füchse, Luchse und vielleicht auch mal einen einzelnen Wolf. Deshalb werden sie in manchen Ländern auch als Herdenschutztiere eingesetzt. Neben diesen Eigenschaften ist es seine Trittsicherheit in bergigem Gelände die den Esel als Lastentier prädestiniert.

Darüber hinaus ist der Esel ein sehr kluges Tier. Es gelingt ihm beispielsweise immer wieder diverse Verschlussmechanismen zu knacken, indem er seinen Besitzer beim Verschließen der Stalltür beobachtet und dies analysiert. Mit Zahlenschlössern hat er aber so seine Schwierigkeiten.

Ein Esel ist ein Meister der Achtsamkeit. Es ist schon einige Jahre her, wir hatten gerade auf einer Wegekreuzung zu einer kurzen Trinkpause angehalten. Nun sollte es weitergehen, aber die Esel bewegten sich keinen Schritt. Auch Ziehen und Drücken brachte nicht den gewünschten Erfolg. Und da die Esel alle konzentriert in eine Richtung schauten, forderte ich meine Leute auf innezuhalten. Fragende Blicke ruhten auf mir. Auch mir war nicht klar, was die Esel so versteinern ließ. Nach einer ganzen Weile, die Teilnehm:a wurden allmählich ungeduldig, kamen aus der Richtung in die die Esel ihre Ohren ausgerichtet hatten, zwei Mountainbiker angeradelt. Das hatten die Esel offenbar gehört und da sie auch sehr vorsichtig sind, dachten sie sich wohl, es sei besser erstmal abzuwarten und zu beobachten, was sich da nähert. Von wegen stur. Es hat immer einen guten Grund, wenn ein Esel stehen bleibt. In diesem Fall war es sein ausgezeichnetes Gehör. Da können wir nicht mithalten; unsere Ohren sind bedauerlicher Weise zu klein geraten. Wenn du magst, lies mal die Geschichte von Bileam aus dem Alten Testament. Hier wird beschrieben wie der achtsame Esel seinen Herrn vor dem sicheren Tod bewahrt weil er – im Gegensatz zu seinem Herrn – eine Gefahr wahrnimmt.

Hauptsächlich aber rührt der Irrglaube ein Esel wäre stur daher, dass man ihn, seine Gutmütigkeit ausnutzend, immer wieder total überladen hatte. Und dann mit dem Esel, der wegen des Gewichts kaum ein Bein heben kann, noch einen steilen Weg erklimmen zu wollen, ist wirklich nicht die beste Idee. Etwas mehr Mitgefühl vom Mensch, wäre da angebracht!

Wie kann ich mir einen typischen Tag auf der Trekkingtour vorstellen und was ist an ihr das Besondere?

Die Vögel, die Sonne und ich teilen uns den Weckdienst. Die Kaffeekocher werden angeschmissen, das Müsli angerührt. Nach dem Frühstück geht´s an´s Zusammenpacken und Zeltabbauen. In der Zeit haben andere, vorwiegend sind es die Kinder, die Esel gestriegelt und die Hufe in Ordnung gebracht. Dann werden die Esel bepackt. Nach zirka zwei Stunden sind wir abmarschbereit und es wird der Streckenverlauf mit Highlights bekannt gegeben. Wenn sich dann irgendwann ein allgemeines Hungergefühl einstellt, wird die Mittagspause ausgerufen; die Esel versorgen wir mit frischen Buchenblättern. Wer mag rundet diesen Stopp mit einem kleinen Schläfchen ab. Dann geht´s auf eine Burg oder einen Felsen oder man springt in ein kühlendes Nass. Erquickt laufen wir weiter. Man verständigt sich darauf auch mal eine gewisse Zeit im Schweigen zu gehen, was die Naturwahrnehmung enorm intensiviert. Gegen Nachmittag erreichen wir dann unseren Übernachtungsplatz. Es wird ein Pferch gebaut, die Zelte aufgestellt, gekocht und gegessen. Oft bilden sich allmählich Kochgruppen heraus. Dann hängt man rum und jeder geht seinen Dingen nach. Man liest, skizziert, fotografiert, meditiert, streift umher oder knuddelt ein bisschen die Esel. Am Abend, vielleicht wird ein Pfalzweinchen geöffnet, sitzt man vor den Zelten tauscht sich aus und philosophiert – zum Beispiel darüber, warum sich das Glück eher da zeigt, wo auch der Verzicht ist, wie zum Beispiel auf einer solchen Wanderung. Das ist dann vielleicht auch das besondere – man hat sehr wenig und doch ist das Wichtige im Überfluss vorhanden. Frische Luft, Ruhe, Natur, Fernsicht, Gesellschaft, Bewegung, Betätigungen, Eindrücke, Abwechslung, Erlebnisse, …

Ungefähr in der Mitte unserer Fußreise bleiben wir zwei Nächte am Ende eines lieblichen Tales. Nicht nur die Schönheit dieses Ortes, über dem vier oder fünf mächtige Felsen thronen, lässt uns hier verweilen, sondern auch das Gasthaus, dass sich hier befindet und sehr gerne von Wander:a aufgesucht wird. Hier werden schließlich die leckersten Speisen gereicht. Dazu eine erfrischende Rieslingschorle – wer kann da schon nein sagen.

Wie erlangt man Kenntnis von den Terminen für Eseltouren?

In der Regel biete ich nur eine Eseltrekkingtour pro Jahr an, obwohl ich liebend gerne auch zwei- dreimal losziehen würde. Das liegt daran, dass ich noch so einiges andere an Naturfreizeiten anbiete und die warme Zeit kürzer ist, als man es sich wünschen würde. Wie dem auch sei, ich muss im Kalender so einiges unterbringen. Bei mir sind das dann so Aktivitäten wie beispielsweise Fels- oder Baumklettern, Floßtouren und Aufgabenorientierungsläufe. Auch eintägige Packeselwanderungen werden über das Jahr verteilt durchgeführt. Seit kurzem ist noch ein neues Format hinzugekommen – die Zen-Wanderung mit Eseln. Das sind dann die offenen Angebote für jedermann und jede Frau. Die meisten von mir geleiteten Naturfreizeiten sind jedoch Gruppenbuchungen. Es sind dann beispielsweise befreundete Familien, Betriebsabteilungen, Kommunen oder soziale Einrichtungen die mit mir Termine vereinbaren.

Die kommenden Termine findet man am einfachsten, indem man auf meine Webseite www.NaturUndFreizeit.eu geht. Hier findet man im Übrigen auch einen Eseltrekking-Reisebericht (pdf) einer Teilnehmerin, der sich schön liest, wie ich finde.

Zu meiner Person

Mein Name ist Yan Gerbes und ich lebe in dem beschaulichen Bad Bergzabern und 8 km weg von der hübschen französischen Kleinstadt WEißenburg. In meinem früheren Leben war ich als Kartograph und dann als Straßenplaner tätig – zwei Bürojobs also. Als dann die PC-Tätigkeiten überhand nahmen, habe ich umgesattelt und war einige Zeit als Physiotherapeut beschäftigt. Dann haben sich allmählich meine Aktivitäten in die Natur verlagert und so bin ich nun hauptsächlich als Naturfreizeitleiter tätig. Zudem leite ich T´aiChi- und Kommunikationskurse. Wenn ich nicht mit Esel unterwegs bin oder die Alpen durchwandere, reise ich gerne mit meiner Enduro und dem Zelt hintendrauf. So wie die Esel bin auch ich ein Entdecker und Umherzieher.

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