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Südtirol erleben: Ein echter Traumpfad – vom Pragser Wildsee zur Seekofelhütte

[Gastbeitrag] Mit diesem Bericht möchte ich euch eine traumhafte Wanderung mit tollen Aussichten und unberührter Natur vorstellen. Vorweg sei gesagt, dass dieser Weg nur für trittsichere und konditionsstarke Wanderer geeignet ist.

Prager Wildsee

Der Prager Wildsee

Im Oktober haben wir erneut einen Urlaub in Südtirol verbracht. Von der Route zur Seekofelhütte haben wir nur durch Zufall von einem befreundeten Wanderpärchen erfahren. Da wir am nächsten Tag noch nichts geplant hatten, nahmen wir diesen Tipp gerne an. Mit dem Auto ging es zunächst zum Start der Tour, dem Pragser Wildsee (1.498 m). Dieser liegt in einem abgeschlossenen Talkessel im Naturpark Fanes-Sennes-Prags und wird zu Recht als „Perle unter den Dolomitenseen“ bezeichnet. Am dortigen Hotel ist ein Parkplatz an dem man sein Auto parken kann.
Vom Parkplatz aus ist der See noch nicht zu sehen. Dieser liegt versteckt hinter dem Hotel. Wir nahmen also den Wanderweg am Hotel vorbei und konnten einen ersten Blick auf den See erhaschen. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie beeindruckt wir waren. Mit so etwas haben wir nicht gerechnet. An diesem Tag hatten wir auch glück mit dem Wetter. Es war zwar etwas kühler, aber strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Es war ein traumhaftes Bild als sich die Sonnenstrahlen auf dem See spiegelten.

Zunächst wanderten wir etwa um den halben See herum und bogen dann auf den Dolomitenhöhenweg Nr. 1 ein. Jetzt ging es richtig los, der Weg führte über Geröllfelder nach oben. Die etwas kühleren Temperaturen merken wir jetzt nicht mehr und kamen beide mächtig ins Schwitzen. Je höher wir kamen, desto mehr Schnee tauchte auf. Man muss zwar vorsichtig gehen, aber trotzdem lässt sich der Weg auch durch den Schnee gut gehen. Wichtig dabei sind aber gute Wanderstöcke dabei zu haben.

Wegweiser: Prager Wildsee und SeekofelIm Laufe des Weges stößt man auf eine Abzweigung, dass sogenannte „Nabige Loch“. Wir folgten weiter der Beschilderung zur Seekofelhütte. Der Weg ist immer mal wieder gespickt mit Balanceakten über Baumstämme oder aber auch das überklettern von Felsen anhand eines Stahlseiles. Zusätzlich ist man immer mal wieder in kurzen Waldabschnitten unterwegs. Bei dem Weg wird es einem wirklich nicht langweilig und je höher man kommt und sich umdreht, desto schöner ist der Ausblick. Also nicht nur nach vorne schauen ☺.
Ich möchte hier einfach auch nicht zu viel verraten, man muss den Weg einfach selbst gegangen sein und die Eindrücke selbst erlebt haben.
Da uns der Aufstieg so gut gefallen hat, haben wir den Abstieg mit der gleichen Route vorgenommen.

Wichtiges zusammengefasst:

  • Länge: ca. 13,50 km
  • Gehzeit: ca. 5 Std.
  • Höhenmeter: ca. 1.000
  • Hinweise: Hohe Wanderschuhe, Wanderstöcke sind sehr wichtig

Zum Gastautor

Mein Name ist Thorsten und ich bin der Gründer von outblick.de. Für mich ist „Draußensein“ und die Natur zu erleben das Schönste was es gibt. Auf meinem Portal outblick.de erfährst du alles über Nützliche und tatsächlich sinnvolle Ausrüstung, über Outdoor-Bekleidung und Outdoor-Equipment aber auch über Outdoor-Sportgeräte, neue Trends und tolle Orte, an denen man unbedingt einmal gewesen sein muss. Ich werde das Portal Schritt für Schritt um neue und interessante Themenbereiche erweitern und ich hoffe, du kommst ganz oft vorbei.

One Response
  1. 26. Januar 2018

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